Neuerscheinung


 

 

NEWS NEWS NEWS 

 

„Zimtduft in der Luft und Kerzenschein,

wir wollen alle friedlich sein,

zu seinem Wiegenfeste,

zeigen wir von uns das Beste.“ 

 

Zitat von unbekannt 

 

 

 

 

Hallo meine Lieben Neugiernasen, 

 

Der Handel hat schon seit Mitte Oktober angefangen die Weihnachtsdekoration und auch die ersten Naschereien auszupacken und zu verkaufen. Die ersten Haushalte fangen schon langsam an ihre Christstollen, Plätzchen und Lebkuchen zu backen, damit an Weihnachten für alle Familienmitglieder genug vorhanden ist. Tee und ein knisterndes Feuer im Kamin erwärmen schon seit einigen Wochen wieder unsere Körper, nun fehlt eigentlich ja nur noch etwas für die Seele oder nicht? 

Dafür sorgt jetzt der Amrûm Verlag mit seinem neuen Anthologiewerk Zimtsternenküsse 2! In Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Autoren gibt es auch dieses Jahr wieder weihnachtliche Liebesgeschichten zum Herz erwärmen. 

 

Wir stellen euch heute das neue Buch vor und konnten sogar zwei der mitwirkenden Autor dazu überreden, unsere Fragen rund um das Buch und die Entstehung eines solchen Werkes zu beantworten. 

 

Fakten zum Buch: 

 

Mitwirkende Autoren: Melanie Hinz, Jo Berger, Anna Koschka, Laura Gambrinus, Violet Truelove, Aurelia Velten, Phoebe Ann Miller, Jenny Wood und Anastasia Donovan

Herausgeberin: Cat Lewis 

Titel: Zimtsternenküsse 2 

Verlag: Amrûn Verlag

Erscheinungstermin: 1. November 2016

Genre: Anthologie, Liebesgeschichten

Ausgabe: eBook und Taschenbuch

Preis: eBook: 4,99 €;  Taschenbuch: 11,99 €

Seitenanzahl: 300 Seiten

 

Inhaltsangabe: 

 

Ein Zimtsternkuss ist etwas ganz Besonderes: zuckersüß, romantisch und wunderschön. Doch gerade für einen jungen Menschen ist es nicht immer leicht, den richtigen Partner zu finden und diesen Moment voller Glück erleben zu dürfen. 

Nach dem großen Erfolg des ersten Bandes nehmen uns neun weitere Autorinnen mit auf die weihnachtliche Suche nach der großen Liebe.

 

Fragerunde: 

Wer schon öfter hier vorbei geschaut hat, der hat sicherlich nun schon eine Vermutung was jetzt kommt! :) Riiiichtig! Unsere Fragerunde, in der wir den kreativen Köpfen ein bisschen auf den Zahn fühlen und Fragen zum Buch und zu der Entstehung der Geschichten stellen. Auch dieses Mal gab es wieder zwei mutige Personen, die uns jetzt mit ein paar interessanten Antworten etwas Unterhaltung bieten. 

 

Alisea:

Wie seid ihr auf die Idee gekommen an einem solchen Projekt mitzuwirken?

Anastasia:

Ich wurde von der Lektorin gefragt ob ich nicht Lust darauf habe eine Kurzgeschichte zu schreiben und sagte ohne mit der Wimper zu zucken zu. Erste Zweifel kamen erst als mich meine Dramaqueen fragte ob ich noch ganz dicht bin ;-)

Aurelia: 

Als ich von der Lektorin direkt angefragt wurde, ob ich Lust auf das Projekt hätte, war ich zunächst etwas zurückhaltend – ich hatte noch nie eine Kurzgeschichte geschrieben und hatte einfach Bammel. Aber ich bin recht ehrgeizig, also wollte ich es unbedingt versuchen. Zudem war ich schon in der Schule so ein Gruppenarbeit-Liebehaber, Projekte mit anderen zusammen mag ich einfach.

 

Alisea:

Was war für euch die größte Herausforderung an dem Projekt?

Aurelia:

Mich KURZ zu halten! Meine bisherigen Romane haben alle um die 500 Seiten – ich bin total die Labertasche.

Anastasia:

Alles, denn ich habe noch nie nach Vorgabe geschrieben und erst Recht keine Kurzgeschichte. Hallo, ich und Kurzgeschichten? Meine Manuskripte umfassen alle um die 600 Normseiten. Glücklicherweise gab es jedoch nur wenig Vorgaben wie z. B., dass ein Zimtsternkuss in der Geschichte eine Rolle spielen muss. So konnte ich meiner Kreativität freien Lauf lassen.

 

Alisea:

Anthologien sind ja wie wir wissen eine Sammlung von Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren. Jeder von euch hat eine Liebesgeschichte zur Weihnachtszeit geschrieben, wie schwer fiel da die Entscheidung was man schreiben will, denn man will ja mit Sicherheit etwas beitragen, was nicht Gefahr läuft, ähnlich zu sein wie eine Geschichte von einem Kollegen?!

Anastasia: 

Normalerweise wird mir die Entscheidung abgenommen, denn meine Geschichten sind in mir und zeigen sich ganz plötzlich. Auslöser dafür, kann manchmal schon ein Song sein. Bei Salep fiel es mir schwer einen Anfang zu finden. Stundenlang schrieb ich ein paar Sätze nur um sie wenig später zu löschen. Bis ich den Soundtrack von Prinzessin Fantaghiro entdeckte. Ich hörte ihn, erinnerte mich daran was Weihnachten für mich bedeutet und Boom war die Geschichte da. Salep handelt von meinem ersten und letzten Weihnachtsfest ohne meine Eltern und meine Schwester. Die Geschichte beruht also auf einer wahren Begebenheit auch wenn sie nicht zu 100% so passierte wie beschrieben.

Aurelia:

Wir kennen die Geschichten des anderen bis nach der Veröffentlichung überhaupt nicht, also wissen wir auch gar nicht, ob sie sich ähneln. Bis jetzt habe ich mir da auch gar keine Gedanken gemacht. Es sind ja weihnachtliche Liebesgeschichten – für jeden ist das Weihnachtsfest etwas recht Persönliches, daher denke ich, dass auch die Geschichten persönlich und einzigartig sind. 

 

Alisea:

Kennt ihr die Geschichten von euren Kollegen oder habt ihr diese sogar lesen dürfen? 

Aurelia:

Nein, wir kennen sie nicht. Es wird auch für uns eine schöne Überraschung. Ich freue mich darauf!

Anastasia:

 Leider nicht, aber ich freue mich sehr darauf sie zu lesen.

 

Alisea:

Schreiben, löschen, ändern und dann das böse Erwachen, dass noch immer nicht alles passt. Bist du mutig und erzählst uns von deinen Fauxpas und lässt uns Dinge sehen, welche sich zwischen den Zeilen versteckt haben?

Anastasia:

Eine meiner fünf Engel die Salep vorab testgelesen hat schlug sie mir um die Ohren. Zu wenig Gefühl und zu vielen Informationen über die Stadt in der ich Weihnachten verbrachte. Zu Recht, denn es fiel mir schwer mich auf das wesentliche zu konzentrieren. Ich habe es geschafft aus einem “Reisebericht” eine Liebesgeschichte zu formen, in dem ich die Namen meiner Protas durch meinen Namen und den meines Mannes ersetzte. Erst am Ende bekamen die Protas wieder ihre richtigen Namen. Wer zwischen den Zeilen liest wird feststellen, dass Salep mehr als eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen beschreibt, sondern auch meine Liebe für eine einzigartige Stadt und wundervolle Menschen die normalerweise Weihnachten nicht feiern. Die Botschaft meiner Geschichte ist, dass es keine Rolle spielt wo du Weihnachten feierst, sondern wie.

Aurelia:

Klar, das erzähle ich Euch gern! Ich glaube, das Hauptproblem war diesmal der Spitzname, den der männliche Protagonist Keaton der weiblichen Hauptfigur Anja gibt. Er ist etwas verrückt und ärgert sie gerne; sie ist eine starke Frau, die ihre Meinung laut vertritt. Daher nennt er sie liebevoll Imperatorin (bzw. auf Englisch „Empress“). Wir haben ganz viele solche Namen ausprobiert (z.B. Diktatorin, Kaiserin, …), bis wir etwas hatten, das Keatons verspielten Charakter widerspiegelt, aber die Leser nicht an Dikatoren wie Mussolini oder so erinnern würde. Das wäre sonst doch etwas Unromantisch, was?

 

Alisea:

Beschreibe deine Geschichte mit 3 Worten bitte. 

Aurelia:

Durchgeknallt. Liebevoll. Blickwinkel.

Anastasia:

Kompromisse, Familie, Liebe

 

Alisea:

Gibt es in deiner Geschichte zentrale Themen, die dir besonders wichtig sind?

Anastasia:

Auf jeden Fall. Ich möchte zeigen, dass eine Liebe zwischen zwei Kulturen eine Zukunft haben kann, wenn man bereit dazu ist Kompromisse einzugehen. Religion spielt ebenfalls ein Thema, ebenso wie die Familie.

Aurelia:

Doch schon. Es war mein erstes Mal, dass ich etwas im Genre Young Adult geschrieben habe, das Genre wurde mir folgendermaßen beschrieben: Es gibt meist eine für junge Erwachsene typische Problemstellung und die Protagonisten sollten nicht über 25 sein. 

Also habe ich mir Gedanken gemacht, was Jugendliche beschäftigt. Zudem habe ich überlegt, was ich jungen Mädchen (unsere Hauptlesergruppe) nicht vermitteln möchte.

Frauen müssen keine „perfekte Figur“ haben, wir müssen uns nicht schminken und ja, wir dürfen laut sein, unsere Meinung raushauen wie Männer und sind deshalb trotzdem noch weiblich. Vielleicht wollte ich auch ein wenig Mut machen, schließlich sehe ich selbst ja auch die Wirkung, die die Medien auf mich haben. Ständig macht man Diät oder beneidet das Mädchen mit der tollen Figur. Aber muss das denn sein? Mädels, wir sind super so, wie wir sind!

 

Alisea:

Welcher Charakter aus deiner Geschichte hat dich die meisten Nerven gekostet und wieso?

Aurelia:

Das Problem hatte ich eigentlich gar nicht, weil ich beide Hauptfiguren auf ihre unterschiedlichen Arten sehr mag. Das heißt nicht, dass ich nicht in anderen Büchern anstrengende Charaktere habe ...

Anastasia: 

Pia, weil sie sich genauso benimmt wie ich es damals gemacht habe XD

 

Alisea:

Würdest du wieder an einer Anthologie mitwirken wollen? Wenn nicht, sag uns doch bitte den Grund wieso nicht.

Anastasia:

Ich bin unserer Lektorin sehr dankbar dafür, dass sie mir die Chance gab eine Geschichte für Zimtsternküsse 2 zu schreiben und an mich geglaubt hat. Im Gegensatz zu meinen Kolleginnen habe ich ja noch nichts veröffentlicht. Deswegen bin ich stolz auf Salep und liebe die Geschichte von Pia und Tuncay, vor allem auch, weil sie so persönlich ist. Außerdem …. Hey das ist meine erste Publikation 

Um auf deine Frage zurück zu kommen: “Sag niemals nie” daher formuliere ich es anders “nur, wenn die Hölle zufriert”. Ich kann mir zum jetzigen Zeitpunkt wirklich nicht vorstellen noch mal an einer Anthologie mitzuwirken. Meine Geschichten entwickeln sich während des Schreibens und fließen direkt aus meinem Inneren. Ich sehe mich als Herzblutautorin. Mir fehlt die handwerkliche Erfahrung um eine Geschichte nach Vorgabe (z. B. Kernthema, Umfang, etc.) zu schreiben. Ich plotte ja noch nicht mal.

Aurelia:

Ja, würde ich gern. Es ist mal etwas völlig Anderes und macht Spaß.

 

 

Alisea:

Welche Rolle spielen Zimtsterne und Weihnachten bei euch im Leben?

Aurelia:

Oh-oh, das ist jetzt etwas knifflig. Meine Familie hat Krankheitsfälle und einen Todesfall gebraucht, um uns ganz nah zusammenrücken zu lassen. Jetzt verbringen wir Weihnachten immer in der Großfamilie (Tanten, Onkel, Cousins, Großeltern, usw.). Das ist stressig, aber am Ende waren wir alle zusammen und hatten Zeit füreinander. Das ist Weihnachten für mich. Und genau das, hat mich meine Geschichte sehen lassen – sie heißt „Die Bekehrung des Weihnachtsmuffels“. Tatsächlich hat sie nicht nur die Protagonistin, sondern auch mich bekehrt. Da hatte ich wirklich dieses schöne, warm weihnachtliche Gefühl im Bauch. 

Und Zimtsterne? Meine Oma macht die besten! Zur Weihnachtszeit backt sie immer über zehn Plätzchensorten, Zimtsterne sind in meinen Top3. 

Anastasia:

Eine sehr große, denn meine Mutter backt die besten Zimtsternküsse die ich bisher gegessen habe und ich freue mich jetzt schon darauf sie in wenigen Wochen wieder essen zu dürfen. Ganz offen gesagt bin ich Zimtsüchtig und benutze das Gewürz nicht nur zum Verfeinern von Milchreis, sondern auch im Kaffee, auf Eis, Pudding und als Zutat im Kuchen. Mit Nutella schmeckt es übrigens auch genial  

Was Weihnachten betrifft … Ich bin kein Weihnachtsmuffel, aber ich mag die ganze Hektik ebenso wenig wie “Last Christmas” in Dauerschleife. Mein erstes Weihnachtsfest ohne meine Eltern und Schwester war gleichzeitig auch das letzte, den ich habe gemerkt, dass mir dieses Fest mehr bedeutet als ich zugeben wollte. Ich brauche keine Geschenke, oder Weihnachtslieder, aber die Zeit mit meiner Familie bedeutet mir zuviel um darauf zu verzichten und nur an Weihnachten verbringen haben wir die Zeit ein paar Tage gemeinsam zu verbringen. 

 

 

Ich bedanke mich ganz herzlichst bei Anastasia Donovan und Aurelia Velten für die tolle Antworten und die Zeit die sie für uns entbehren konnten. Es hat mir wahnsinnig viel Spass gemacht diese Buchvorstellung zu verfassen und mit euren Aussagen schmücken zu dürfen.

 

Natürlich sind wir alle nun gespannt, wie die Kurzgeschichten und das Buch bei den Lesern ankommen wird und Der Verlag, sowie die Autoren, würden sich freuen, wenn einige Leser so lieb wären ein Feedback abzugeben.

Für Autoren und Verlag sind diese Lesermeinungen sehr wichtig und wertvoll, denn nur wenn sie wissen wie die Geschichten und Bücher bei uns Leser ankommen, können sie ihre Bücher perfektionieren. 

 

Solltet ihr nun auf den Verlag neugierig geworden sein, dann schaut doch einfach mal in das Verlagsprogramm. Dort warten viele phantastische Geschichten auf euch. 

 

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In diesem Sinne euch weihnachtliche und liebevolle Geschichten für den Lesegenuss und viel Spass beim Lesen!

 

~Beirag von Alisea~