<3 - lich Willkommen zum letzten Tag dieser "Glücks" - Blogtour.

 

Heute darf ich euch die liebe Julia Rogasch vorstellen, die mir Rede und Antwort gestanden hat.
Ich wollte wissen, wer ist die Frau, die auf die Idee gekommen ist einen Glücksroman zu schreiben. Denn für mich war Honigmilchtage mein erster Glücksroman überhaupt ;-)


Julia Rogasch wurde 1983 geboren und lebt mit ihrem Ehemann und ihren Töchtern in Hannover.
Wenn sie ihre freie Zeit nicht gerade der Familie oder ihrem "Rentner Pferd" widmet, kann man Julia beim Schreiben vorfinden.

Sie selbst beschreibt sich als:
- ehrlich (vll. auch zu ehrlich)
-mit einer Neigung zum Perfektionismus und zur Grübelei


Sie liebt:
-deutsche, italiensische oder chinesische Küche, doch kann selber nicht gut kochen
-Spaziergänge, vor allem die im Moment herrschende herbstliche Stimmung
-das Fotografieren

Doch der Mittelpunkt ihres Lebens ist und bleibt ihre Familie.
"Sie ist mein Ein und Alles und mein Lebensmittelpunkt."

In Ihrer Freizeit:
-geht sie gerne spazieren
-genießt in Ruhe eine Tasse Kaffe
-stöbert sie gerne in Foren, Facebook und co. zum abschalten und Inspiration sammeln

So liebe Julia, vielen Dank schon mal, dass du dich meinen Fragen stellst und für den Einstieg habe ich gedacht, legen wir mit einem schnellen Frage Antwort Spiel los. Bitte antworte einfach spontan aus dem Bauch heraus:

süße oder salzig?     Warm oder kalt?     Frühling, Sommer, Herbst oder Winter?     Print oder eBook? salzig                          warm                          Frühling & Herbst                                             ebook

Film oder Serie?      Tag oder Nacht?      Hund oder Katze?                                           Tee oder Kaffe

Film                             Tag                             Hund                                                                    Kaffee

Stell dir vor....

...du hättest eine Zeitmaschine und könntest in die Vergangenheit reise, wohin würde die Reise gehen und warum?

 In meine Kindheit! Die beste, die man sich wünschen kann. Ich denke täglich gerne daran zurück. Ich glaube, das prägt einen fürs Leben. Daher bin ich auch heute noch täglich bei meinen Eltern und meiner Schwester und würde niemals aus ihrer Nähe wegziehen.

 

...du könntest eines deiner Idole treffen. Wer wäre es und wieso?

Ildikó von Kürthy. Wie ist ein Mensch „in natura“, der so unglaublich toll schreiben und formulieren kann als Person?!

So liebe Julia nun wird es ernst *zwinker*.

 Du schreibst, hast eine Familie und somit einen Haushalt und neben her arbeitest du noch von zu Hause aus. Wie kannst du das miteinander vereinbaren? Hast du eine feste Struktur oder einen festen Tagesablauf?

 Mein Job macht mir zum Glück sehr viel Freude.. Durch das Home Office habe ich viele freie Gestaltungsmöglichkeiten was meine Arbeit betrifft. Dazu kommt, dass es mich sehr glücklich macht als Mama und für die Familie voll und ganz da zu sein und für eine gelungene Balance, brauche ich ganz viel „Familienzeit“. Dazu gehört für mich, dass ich mir Zeit nehme, meine Kinder in ihrem Alltag zu begleiten. Außerdem finden sich an den Tagen, an denen mein Mann auch zuhause ist auch kleine Auszeiten für uns- ein Frühstück beim Italiener, ein Spaziergang, das gemeinsame Essen zuhause mit den Kindern. Als Ausgleich sitze ich oft spät abends oder am Wochenende vorm Laptop, wenn andere ganz offiziell Feierabend haben. Das Schreiben selbst bedeutet für mich Freizeit, Abschalten und Arbeit in einem.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass man mit einem glücklichen Familienleben als Rückhalt gleich viel besser und erfolgreicher arbeiten kann. In allem versuche ich, seitdem ich 2010 zum ersten Mal Mama wurde, gegenüber meinen Kindern diesen Satz nie zu vernachlässigen: „Dein Alltag ist ihre Kindheit.“

 Dieser Satz treibt mich an, nie die Balance außer Acht zu lassen.

 

Hast du ein Rezept für diese sogenannte perfekte Balance?

 Mein Rezept könnte man wie folgt beschreiben:

 -ein Teil Job, gemischt mit kleinen Auszeiten für mich zwischendurch (ein Kaffee, ein leckeres Brötchen beim Italiener an der Ecke oder eine Honigmilch)

 -ein Teil „Pflichten“ wie Hausarbeit, Hausaufgaben, Einkäufe, usw.

 -ein Teil Spielen, Lachen, Kuscheln, Treffen mit Freunden der Kinder und draußen sein mit meinen beiden Schätzen, sowie Zeit mit meiner Familie (vor allem die Zeit, wenn mein Mann auch da ist) und Freunden.

 -ein Teil Zeit für das Schreiben

Honigmilchtage ist ja dein erster Roman. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Bereits im Kindergartenalter hatte ich wohl schon ein hohes Maß an Kreativität an den Tag gelegt. Eventuell auch aus der Not heraus, dass mir der wirkliche Inhalt entfallen oder manchmal auch gänzlich unbekannt wa, so dass ich die Geschichten, dann immer irgendwie vervollständigt habe. In der Schule schrieb ich dann gerne die Lehrer schwindelig- was jedoch von diesen selten geschätzt wurde. Ich habe dann nach der Schulzeit damit begonnen, lustige und schöne Erlebnisse und auch Erzählungen in Schriftform festzuhalten und nach und nach, mit jedem Buch, was ich selber las, wuchs der Wunsch, selbst eines zu verfassen.

 

Wie oder wann kam dir die Idee zu deinem Buch?

So kitschig es klingt: Im Café bei einer Honigmilch mit meiner Schwester.

Wir philosophierten über das Leben, das Glück im Leben und was dazugehört.

 

Was war die Idee dahinter, einen Glücksroman zu schreiben?

 Ich bin der Meinung, Glück kann es gar nicht genug geben. Es gibt so viel Kummer und Elend auf der Welt, im Alltag jedes Einzelnen und in den Köpfen der Menschen. Warum nicht einfach mal ein Buch lesen, was „Wohlfühlen“ erzeugt? Ein paar glückliche Lesemomente, die der Leser genießen kann und sich zufrieden einkuscheln kann in seine Gedanken. Einfach mal raus aus der schnellen, lauten Welt, abtauchen in ein Buch, welches von einer tollen Rezensentin als „Kurzurlaub für die Seele“ bezeichnet wurde. So habe ich mir das gewünscht beim Schreiben. Und wenn mein Buch dann dem Leser noch den ein oder anderen Tipp und Ratschlag an die Hand geben kann, sein eigenes Glück einmal zu vergegenwärtigen und den Status der Zufriedenheit auf den Prüfstand zu stellen- grandios! Ein tolles Kompliment!

Was bedeutet für mich Glück?

Dale Carnegie hat es mal so formuliert:

 Glück hängt nicht davon ab, was Du bist oder was Du hast; es hängt nur davon ab, was Du denkst.

 Da ist meiner Meinung nach viel Wahres dran. Glück heißt nicht, keine Sorgen oder Probleme zu haben, sondern in der Lage zu sein, damit so umzugehen, dass man sich weiterhin die Fähigkeit bewahrt, dankbar zu sein für alles, was gut ist und sich dafür nicht den Blick trüben zu lassen. Wer die Welt mit einem positiven Blick betrachtet, sich immer wieder das Schöne im Leben bewusst macht, ist glücklicher.

 

Was ist für dich dein persönliches Glück?

 Für mich ist meine Familie das größte Glück. Zeit zu verbringen mit meiner Familie und anderen lieben Menschen um mich herum, macht mich glücklich. Ebenso, dass wir alle gesund sind und uns haben.
Glück bedeutet für mich, dass Wünsche an das eigene Leben und die Vorstellung davon, wie man leben möchte, wahr werden. Es bedeutet aber auch den Moment zu schätzen.

 

Eine Lachen meiner Kinder, ihre liebe Umarmung, ihr Stolz, wenn sie etwas geschafft haben, ihr Spielen, ein Anruf eines lieben Menschen, ein Spaziergang durch die Natur oder unseren Heimatort, ein gutes Essen, schöne Musik, ein gutes Buch, ein Gespräch, Fotos anschauen.Glück bedeutet für mich, diese Momente – seien sie manchmal noch so klein- wahrzunehmen- das lässt mich in mir selbst ruhen und sorgt für Zufriedenheit, die für mich eine gute Basis für vielerlei Glück ist.

 

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Gibt es etwas was dich besonders inspiriert?
Die Ideen für meine Bücher – bisher ist ja erst eins davon veröffentlicht, nehme ich aus dem Alltag, aus Geschichten, die mir selber begegnen oder Erzählungen von den vielen Menschen, denen ich im Job und im Privatleben begegne.

 

Hast du denn schon Ideen für neue Projekte? Schreibst du deine Ideen immer direkt auf oder behältst du sie quasi im Hinterstübchen?

 Ich arbeite an einer Fortsetzung meiner „Honigmilchtage“ und einem weiteren Projekt über die Liebe und die Freundschaft und schicksalhafte Begegnungen. Glück wird auch wieder eine große Rolle spielen. Irgendwo notiere ich meine Ideen immer. Heute gibt es ja zig APP’s, die mir da sehr helfen.

 

Wenn du schreibst, was brauchst du dafür? Damit meine ich natürlich nicht Papier und Stift oder Laptop *zwinker* (Bestimmte Getränke oder Essen, bestimmte Stimmung irgendwie sowas)

 Man könnte meinen: Honigmilch! Ja, die ist auch schon gerne mit dabei… Aber wahrscheinlich würde ich pro Buch dann 5 kg mindestens zunehmen…

 Nein, ich brauche dringend Kaffee. Schwarz mit Süßstoff. Mild, aber dafür ordentlich viel.

 Und Cola ligght, da bin ich irgendwie süchtig, genauso wie nach Weingummi und dunkle Schokolade…

 

Hattest du beim Schreiben das Gefühl, dass deine Protas ein Eigenleben entwickelt haben?

 In meinem Roman „Honigmilchtage“ hat sich vieles einfach so von selbst entwickelt und ich saß manchmal selbst überrascht vor meinen Zeilen und war gespannt, wie es weitergeht. Das haben mir die Charaktere dann manchmal (fast) ohne mein Zutun gezeigt. Auch, wenn ich sie manchmal schütteln wollte und sagen „hey, so geht das nicht! Mein Plan für Dich war ein anderer…!“

 

Wie hat deine Familie reagiert, als du mit dem Schreiben angefangen hast? Haben sie dich von Anfang an unterstützt?

Mein Vater und meine Schwester waren so oft sprudelnde Quelle an Inspiration für mich und lieferten so viel Geschichten, weil sie meinen Humor und meine „Emotionalität“ gegenüber vielen Dingen eins zu eins teilen. Auch, wenn ihnen das nicht immer bewusst war, boten sie mir viel Inspiration. Meine Mama hat mir tollen Rückhalt gegeben und meinen Traum nie abgetan. Im Gegenteil. Vor allem aber auch mein Mann war eine große Stütze und hat es ohne zu meckern akzeptiert, dass ich manchmal abends stundenlang vor dem Laptop saß, ihm Dinge vorlas, die so gar nicht seinem Lese-Geschmack entsprachen und er hat meine verzweifelten Fluch-Tiraden ertragen, wenn die Technik mich wieder einmal zur Weißglut brachte.

 

 So uns zum Schluss, habe ich noch ein paar Fragen, an die Leserin und nicht die Autorin in dir *zwinker*

 Welches Genre sind so deine bevorzugten? Welche Bücher / Autoren finden wir in Deinem Regal?

 Ich lese am liebsten unterhaltsame, lustige und selbstironische Frauenromane. Gerne auch Liebesgeschichten.

 In meinem Regal (fast nur noch in elektronischem Format), findet Ihr alle Bücher von Ildikó von Kürthy, Anne Hertz , Cecilia Ahern , aber auch Dale Carnegie zum Beispiel.

 

 Gab es bereits ein Buch, was du abgebrochen hast?

„The Catcher in the Rye.“ ich sollte ein Referat für die Schule halten, aber das war so gar nicht meine Welt. Es war aber auch auf Englisch. Privat bisher nicht. Ich kenne mich wohl ganz gut und bin bisher immer zutreffenden Klappentexten und Rezensionen begegnet.

Was war das letzte Buch, was dich total vom Hocker gehauen hat?

Unter dem Herzen. Ansichten einer neugeborenen Mutter von Ildikó von Kürthy und P.S. Ich liebe Dich von Cecilia Ahern.

Und das Buch was ihr hier links sehen könnte. Das hat Jlia auch total begeistert!





Wenn ich dich Fragen würde, was ich unbedingt lesen MUSS, was würdest du mir empfehlen?

 Mein nächstes Buch, weil ich Dich als Leserin und Kritikerin so sehr schätze!

 

Danke für die lieben Worte und ein riesen DANKESCHÖN, dass du mir so ausführlich Rede und Antwort gestanden hast. Ich freue mich natürlich auf dein nächstes Buch und bin gespannt, was uns dann erwarten wird und aber auch wie die Geschichte um Carla und die Familien weiter geht.


Natürlich gibt es auch diesmal ein Gewinnspiel und dafür müsst ihr mir nur folgende Frage beantworten:
Was hat Julia getrunken, als sie auf die Idee für Ihr Buch Honigmiclhtage kam?

 

Gewinnen könnt ihr ein Überraschungspaket!!! Also fleißig mitmachen und am besten (wer es mag) eine Honigmilch trinken. Vielleicht bringt es ja Glück.

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.

Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 14.10.2016 um 23:59 Uhr.

 

Bis heute Abend habt ihr noch Zeit bei dem Gewinnspiel teilznehmen und falls ihr eine Station verpasst habt, findet ihr hier nochmal den kompletten Tourfahrplan:

Tag 1 bei der lieben Tine von Mein Bücherparadies

Tag 2 bei der lieben Katja von Miss Rose`s Bücherwelt
Tab 3 bei der lieben Michaela von Bücherschmöker
Tag 4 bei der lieben Sinje
Tag 5 HEUTE hier bei mir

Tag 6 Gewinnspielauslosung

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Kommentare: 6
  • #1

    Sonjas Bücherecke (Freitag, 14 Oktober 2016 06:56)

    Hallo,

    schade, dass heute schon der letzte Tag diesen tollen Blogtour ist. Habe mich gefreut eine tolle neue Autorin kennenzulernen, und man bekommt von Tag zu Tag mehr Lust ihren Debütroman zu lesen.

    Sie hat Honigmilch getrunken. (Finde ich auch total lecker).

    Wünsche ein tolles Wochenende, waren herrliche Tage mit euch.
    Liebe Grüße
    Sonja

  • #2

    Jenny Siebentaler (Freitag, 14 Oktober 2016 09:15)

    Hallöchen :-)

    Sie hat Honigmilch getrunken die ihr die blendende Idee gab :-)

    LG Jenny

  • #3

    Margareta Gebhardt (Freitag, 14 Oktober 2016 10:37)

    Hallo ,

    vielen Dank für den interessanten Beitrag.
    Julia hat Honigmilch getrunken .
    Ich wünsche Dir schönes Wochenende:)

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )
    margareta.gebhardt@gmx.de

  • #4

    Maike Rieck (Freitag, 14 Oktober 2016 12:54)

    Hallo,
    Sie hat eine leckere Tasse Honigmilch getrunken :) Wieso schmeckt das allen? ich könnte das nicht trinken, das muss ich immer trinken wenn ich krank bin xD
    Lg, Maike Rieck

  • #5

    Alexandra Richter (Freitag, 14 Oktober 2016 14:36)

    Huhu...
    So kitschig es klingt: Im Café bei einer Honigmilch mit ihrer Schwester. Die beiden philosophierten über das Leben, das Glück im Leben und was dazugehört. Und so ist es eigentlich richtig. Eine Auszeit nehmen, dann kommen immer die besten Ideen. Danke für den Beitrag.
    LG Alex

  • #6

    Tiffi2000 (Freitag, 14 Oktober 2016 16:27)

    Hallo,

    danke für den Beitrag! Sie hat eine Honigmilch getrunken :)

    LG