So dunkel die Angst von Melisa Schwermer

„Mit ein paar Schnitten könnte sie all dem ein schnelles Ende bereiten und endlich wirklich frei sein.“ – Zitat aus dem Buch

Inhalt:
Ein mysteriöser Entführungsfall stellt Fabian Prior und Thomas Wendtner vor ein Rätsel. Von einem angeblichen Kinobesuch mit Freunden kehrte die Sechzehnjährige Sophie nicht wieder nach Hause zurück. Jahre später steht sie plötzlich völlig verwahrlost vor der Tür ihrer Eltern. Offensichtlich konnte sie ihrem Peiniger nur knapp entkommen. Doch etwas scheint an ihrer Geschichte nicht zu stimmen. Was verschweigt sie den Ermittlern? Je intensiver sich Fabian und Thomas mit dem Fall beschäftigen, desto tiefer erscheinen die Abgründe vor ihnen.

 

 

Zum Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut, da es passend zu dem Thema Thriller einen düsteren Eindruck macht. Das liegt sowohl an der Farbgestaltung, als auch an dem Motiv.

Zum Inhalt:
Fabian Prior und sein Kollege ermitteln in einem mysteriösen Entführungsfall: Ein Mädchen, das vor Jahren entführt wurde taucht wieder auf. Bei den Ermittlungen stoßen die Ermittler auf Ungereimtheiten. Irgendetwas stimmt an Sophies Aussage nicht. Die Suche nach ihrem Peiniger ist nicht einfach, eine weitere Person gibt den Polizisten Rätsel auf.

Melisa Schwermer hat einen flüssigen und direkten Schreibstil. Sie beschreibt ihre „Welt“ sehr intensiv, sodass man sie sich sehr gut vorstellen kann.

Die Geschichte um Fabian Priors zweiten Fall ist gut durchdacht und relativ gut geschrieben. Leider bin ich diesmal ziemlich enttäuscht. Dieses Mal fehlt mir die Spannung beinahe komplett. Es gab kaum Stellen bei denen ich mitfiebern konnte. Überhaupt wirkte dieser Band eher wie ein Krimi, als wie ein Thriller. Das bei Thriller wichtige Gänsehaut-Feeling hatte ich auch nicht. Ich hatte das Gefühl, dass ich jeden Schritt des Täters voraussehen konnte. Ich wusste schon zu Anfang was er mit seinem Verhalten und seinen Taten bezwecken wollte. Seine Handlungen waren richtig brutal und grausam.

Die Rückblenden in die Vergangenheit wurden sehr ausdrucksstark beschrieben und das Leiden der Opfer wurde sehr realistisch dargestellt. Dennoch kam es mir so vor, dass die Geschichte nur so vor sich hin plätschert. Das Finale hatte auch leichte Parallelen zu Band 1, was mich ebenso enttäuschte.
Von Melisa Schwermer, bin ich eigentlich sehr spannende Bücher mit unerwarteten Wendungen und Überraschungen gewohnt.

Mein Fazit:
Die Idee zur Geschichte ist gut, leider fehlt mir die Spannung, genauso Gänsehautfeeling und das Mitfiebern. Alles in allem war ich von diesem Buch sehr enttäuscht, da ich schon viel bessere Bücher der Autorin gelesen habe.

Ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar erhalten.

 

 

Aufgrund all dieser Punkte kann ich nur 3 Flatterfeen vergeben.

 

 

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