Brautsee von Lucia S. Wiemer

Autorin

Lucia S. Wiemer

 

Verlag

Papierverzierer Verlag

 

Seitenanzahl Print:

128 Seiten

 

Preis:

Taschenbuch: € 7,99.-

eBook: € 1,99.-


Der Inhalt hat mich irgendwie angezogen und so wollte ich dieses Buch lesen, ohne zu wissen, dass es eine Geschichte ist, die um eine Sage gewoben ist, die es tatsächlich über den Brautsee bei Schleswig gibt.

 

An dieser Stelle möchte ich mich beim Papierverzierer Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar bedanken. Meine nachfolgende Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.


Inhalt

"1633: Trine ist sechzehn Jahre alt und schwer verliebt in den Heiden Fridtjof. Doch als sie am Tag ihres ersten Kusses nach Hause kommt, erwartet sie eine böse Überraschung. Ihr Vater hat eine Verlobung für sie arrangiert, die bereits drei Wochen später in der Eheschließung enden soll. Und das ausgerechnet mit dem als Frauenprügler verschrienen Velten! In ihrer Verzweiflung wendet sich Trine an Pfarrer, Freundin, ihren Vater und betet inbrünstiger denn je zu Gott. Doch selbst Gott scheint sie verlassen zu haben. Die Geschichte, die von einer Sage rund um den Brautsee bei Schleswig handelt. So oder so ähnlich soll es sich zugetragen haben."

Meine Meinung

Ganz ohne Erwartungen schlug ich das Buch auf, da ich am Sonntag ein paar Seiten lesen wollte. Die Geschichte hatte mich gleich nach den ersten paar Seiten gefangen genommen und ich war in Trines Welt eingetaucht und kam nicht mehr los. Erst als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, wurde es wieder aus der Hand gelegt.

 

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich war sofort im Lesefluss drin und die Seiten flogen auch nur so dahin. Die Geschichte spielt sich 1633 ab und meiner Meinung nach ist der Schreibstil dem angepasst, so dass man sich richtig zurück versetzt fühlt, aber dennoch keine Probleme hat es flüssig zu lesen, oder gar etwas nicht zu verstehen. Die Autorin hat hier ein gutes Mittelmaß gefunden, die für mich als Leser sehr angenehm war.

 

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und durchdacht. Trine ist eine starke und tolle junge Frau, die für ihre Liebe kämpft, trotz aller Konventionen und Sitten, die es damals gab. Auch wenn es scheint die ganze Welt habe sich gegen sie verschworen, bleibt sie tapfer und versucht gemeinsam, mit Fridtjof einen Weg zu finden. Auch der Frauenprügler, sein Vater und der Pfarrer wurden sehr gut und realistisch dargestellt.

Ich musste mit Trine richtig mitleiden, da es der Autorin gelungen ist, die Gefühle richtig gut zu vermitteln. Von Anfang bis zum Ende lebt man mit der Protagonistin mit und kann sich sehr gut in sie hineinversetzen.

 

Das Cover hat mich persönlich nicht so angesprochen, jedoch finde ich es sehr passend zum Inhalt des Buches.

Fazit & Bewertung

Lucia S. Wiemer hat mich mit ihren Kurzroman gefangen genommen und hat mir mit einer einfachen, gefühlvollen Geschichte die im 17. Jahrhundert spielt und um eine Sage gewoben ist, den Sonntagnachmittag versüßt.

 

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich gerne einen Nachmittag unterhalten möchte, auch wenn man gar nicht auf historische Romane steht.

 

Für dieses Werk vergebe:

 

 

(c) nariel


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