Schneeweiße Rose von Jennifer Alice Jager


Klappentext: 

 

Frei nach dem bekannten Grimm'schen Märchen "Schneeweißchen & Rosenrot".

 

Seit dem Tod ihrer Mutter sind die Schwestern Snow und Rose auf sich allein gestellt. Gemeinsam führen sie ein bescheidenes Gasthaus an der Grenze zum verwunschenen Wald. Viele Gefahren drohen dort, doch die Schwestern konnten immer auf sich aufpassen. Bis sie eines Tages einem geheimnisvollen Fremden Obdach gewähren. Denn kaum, dass sich Snow und der junge Mann näher kommen, geraten die Schwestern mitten in den Kampf des Zwergenkönigs gegen die böse Fee des Waldes – ein Kampf um Liebe, für die Freiheit und um das Schicksal eines ganzen Königreichs. 

 

Meine Meinung: 

 

Wieder einmal gab es einen Neuzugang unter den Märchenadaptionen und mir ging es wie vielen anderen auch, ich musste es haben!

Die Kombination Märchenadaption und Jennifer Alice Jager sind für mich ein Muss zum Kaufen. 

 

Wie ich es nicht anders gewohnt war von der Autorin wurde ich auch dieses Mal wieder in eine märchenhafte Geschichte voller magischer Wesen und schwierigen Aufgaben gezogen. Der Schreibstil war flüssig und ohne größere Probleme zu lesen. Die Wortwahl war einfach, und doch zeigte auch hier wieder die Autorin ein besonderes Geschick darin, dass einfache Worte, etwas ganz besonderes schaffen können. 

 

Ich flog wieder geradezu durch das Buch und war verzaubert von der Umgebung und den Charakteren. Ein verwunschener Wald und eine Gaststube verleihen der Geschichte kuschelige Abende, und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Die zwei Schwestern Snow und Rose so gegensätzlich sie auch erscheinen mögen, harmonieren toll miteinander und ergänzen sich perfekt. Während Rose als große Schwester eher dominant und autoritär auftritt, ist Snow mehr die fügsame und fast schon scheue Persönlichkeit.  Trotzdem konnte sie mich überraschen, mit ihrer Art wie sie Probleme angeht und diese versucht zu lösen. Die Entwicklung von Snow zu verfolgen, war für mich in diesem Buch eine er schönsten Ereignisse. 

Es war ein spannendes Abenteuer, in dem wieder ganz zauberhaften Geschöpfe zu finden waren: Feen, Zwerge und Tiere, natürlich gabs auch wieder eine Hand voll Magie und Zauber. Ein Entkommen aus dem Buch war erst möglich, als ich fertig war. Und ich liebe das Ende mit dem „Es war einmal..."  Abschnitt.

Aber auch die Kapitelverse waren wieder ein absolutes Highlight für mich.

 

Gerade weil alles eigendlich perfekt war, überraschte mich das Ende um so mehr. Es ging mir da  alles irgendwie etwas zu schnell und… ich weiss gar nicht wie ich das benennen soll... zu einfach? Ich hatte immer das Gefühl, dass jetzt noch irgendwas passieren müsste, dasss jetzt dieser Ahhh Effekt kommt, aber der blieb aus. Es fehlte mir hier etwas von der gewohnten Raffinesse von Jennifer. 

 Sonst gelang es ihr immer einen fantastischen Abschluss zu schaffen, der der Geschichte in nichts nachstand, dies war ihr hier, meiner Meinung nach, nicht ganz so gut gelungen. 

Vielleicht bin ich aber auch einfach nur schon zu verwöhnt von ihren Geschichten. ;-)

 

Fazit: 

 

Ein Märchen, das alles zu bieten hat, was man braucht: Fantastische Wesen, Zaubererei, Prüfungen und Aufgaben die es zu lösen gilt. Starke Charaktere und eine Liebe, die dem allem stand halten soll. Es war fantastisch! Auch wenn mich das Ende nicht ganz so überzeugt hat, wie der Rest vom Buch, gibt es hier eine klare Leseempfehlung an alle Märchenliebhaber. 

Denn ob ein Ende gelungen oder perfekt ist, das liegt ja auch ein bisschen im Auge des Betrachters, nicht wahr?

 

Meine Flatterfeen-Bewertung: 

 

 

4,5 Flatterfeen, da aber das Halbieren der Feen zu Unglück führt wurde es bei 5 belassen. :) 

 

~Rezension von Alisea/Michelle~

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