Lovisa: Riss im Universum von Marita Sydow Hamann


Klappentext: 

 

Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen.

Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind – Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen.

Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt? Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte …

 

Meine Meinung: 

 

Als erstes möchte ich mich ganz herzlich bei der Autorin Marita Sydow Hamann für dieses Rezensionsexemplar bedanken, denn ohne sie würde ich noch immer nichts von Lovisa und ihrer Geschichte wissen. 

 

Das Cover ist sicherlich unumstritten einzigartig, der harmonische Hintergrund mit dem „Riss im Universum“ passt sowohl zum Titel als auch zur Geschichte selbst. Auch die handgemalte Figur gefällt mir an sich gut, auch wenn es sich etwas stark vom Hintergrund abhebt, und nicht ganz so dazu passt. Es sticht aber ins Auge und man vergisst es nicht so schnell. 

 

Die Autorin bediente sich einem relativ leichten Wortschatz, bis auf einige Namen, welche mir eben nicht so geläufig waren, da sie aus den hohen Norden kamen, es ist somit leicht verständlich und man kommt ohne große Anstrengung voran. Mir persönlich fiel der Einstieg allerdings etwas schwer, da ich bisher meistens nur Bücher las, welche in der Gegenwart aus der personellen Sicht geschrieben wurden und nicht in der Vergangenheit. Das war neu und ungewohnt für mich, aber legte sich aber nach einer Weile. 

 

Schwieriger war für mich generell die Geschichte anfangs zu erfassen und zu verstehen. Ich war stellenweise sehr verwirrt und verstand viele Zusammehänge nicht, dies legte sich dann aber mit dem voran Schreiten in der Geschichte. Ich fand es ausgesprochen reizvoll zu sehen wie die ersten Verwirrungen langsam aber sicher mit jedem Teil der Geschichte und den Nachforschungen von Lovisa selber entschlüsselt wurden. Die Ausarbeitung der Charaktere war sehr faszinierend für mich, denn hier konnte man wahrlich davon sprechen, dass sich Gegensätze anzogen. Sowohl Lovisa und Erik als auch Simon und Amanda waren sehr authentisch und interessant zu erleben. 

 

Ein weiterer Kritikpunkt für mich war, dass die Geschichte nur sehr langsam und schwer in Fahrt kam, stellenweise hatte ich das Gefühl die Autorin verlor sich zu sehr in den Details der Umgebung und auch der Beschreibungen. Einige Abschnitte waren daher sehr langatmig und kurzzeitig empfand ich sie auch langweilig. Das fand ich sehr schade, denn die Geschichte an sich hätte viel Potential für mehr Spannung und Unterhaltung gehabt.  

Als ich dachte: „Jetzt geht’s endlich los!“ , wurde der Spannung auch schon bald wieder ein Ende bereitet. 

Trotzdem denke ich, nach dem Ende des ersten Bandes, dass ich den zweiten Band lesen werde, da ich einfach wissen muss und will, wie Lovisa`s Schicksal weitergeht.

 

Fazit:

 

Tolle Grundidee der Geschichte mit interessanten und authentischen Charaktere, welche aber etwas zu lange braucht um wirklich in Fahrt zu kommen und dann auch wieder sehr schnell abklingt. Ein bisschen mehr Spannung und evtl. ein bisschen mehr Aktion in der Paarkonstellation hätten hier durchaus noch etwas mehr Schwung gebracht. Die Geschichte und das Ende des ersten Bandes zeigen aber gutes Potential für den zweiten Band. 

 

Meine Flatterfeen-Bewertung: 

 


 

~Rezension von Alisea/Michelle~

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