In den armen des Kriegers von Hannah Howell

 


Inhalt:
Tess lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem habgierigen Onkel. Als sie eines Tages den Highlander Sir Revan aus dem Kerker befreit und dieser seine hübsche Retterin als Geisel mitnimmt. Sir Revan ist einem Komplett gegen den König auf der Spur. Tess wird auf der Reise zum König von der Geisel zur Gefährtin. Denn auch für Tess ist die Flucht von ihrem Onkel von Vorteil...

Cover:
Das Cover ist typisch gestaltet und so weiß man schon direkt was einen erwartet. Einen Highlander Liebesroman vom Feinsten. Daher ist es zur Geschichte perfekt gewählt, auch wenn es optisch natürlich nicht unbedingt für jeden anziehend ist.

 


Meinung
Der Schreibstil von Hannah Howell ist sehr locker leicht und lässt den Leser nur so durch das Buch fliegen. In dem einen oder anderen Dialog mag er etwas plump wirken, doch genau das finde ich so perfekt passend zur Handlung und den Protagonisten gewählt , so dass das Buch in meinen Augen dadurch bereichert wird.

Die Geschichte selbst ist eine perfekte Kombination aus Spannung, Leidenschaft vermehrt mit der richtigen Portion Gefühl. Der Autorin ist es wichtig damalig hoch gehaltene Werte wie Ehre und Tugendhaftigkeit zu thematisieren, auch wenn unsere beiden Hauptprotagonisten das eine oder andere Tabu brechen. Doch ist es in meinen Augen genau das, was ich von so einem Buch erwarte.

Die beiden Hauptcharaktere waren mir beide von Anfang an sympathisch. Da haben wir die junge reiche Tess , die nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem geldgierigen Onkel und Cousine aufwächst. Wirkt sie vielleicht auf den ersten Blick etwas naiv, so findet man ganz schnell heraus das sie viel weitsichtiger, klüger und stärker ist als man zunächst denkt. Als Gegenpart den heldenhaften Ritter, der in einer ganz unheldenhaften Situation fest sitzt. Er konnte mein Herz im Sturm erobern, denn er spiegelt all das wieder was mich in einer Zeit wie damals begeistern würde. Er ist mutig , stark, durchtrieben , beschützend , gut aussehend und wahnsinnig anziehend. Wer würde dieser Art von Mann nicht erliegen. Besonders liebe ich die Dialoge der beiden, sie sind sind geprägt von Sarkasmus, Witz, sowie hin und wieder bissige Streitereien.

Auch die Gestaltung der Nebencharaktere und der Nebengeschichtsstränge, sowie neben schau Plätzen fügen sich sehr gut ins Gesamtbild ein, so dass sie die Hauptgeschichte Bereichen und unterstützen, anstatt sie in den Hintergrund zu drängen. Auch wenn es zum Ende des Buches nochmal richtig spannend wird, so ist der Ausgang nicht ganz überraschend, aber trotzdem perfekt zur Geschichte gewählt und gestaltet.

Mein Fazit:
Vielen Dank an Randomhouse und Heyne für dieses Rezensionsexemplar.

Es war das erste Buch für mich von Hannah Howell und ich bin restlos begeistert. Sie hat alles, was mich an diesen sogenannte. "Nackenbeissern" reizt in einer tollen, spannende und leidenschaftlichen Geschichte vereint.

Daher gibt es von mir 5 Flatterfeen.

 

(c) Freya

 

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