Witches of Norway - Nordlichtzauber von Jennifer Alice Jager

 

Inhalt

Ein normales Leben führen? Führ Elis undenkbar, denn die Kunststudentin ist eine Hexe, zwar keine gute, aber als sie glaub alles im Griff zu haben kommt alles anders als sie denkt. Eine geplatzte Verlobung und ein beinahe Einsturz eines Hauses führen dazu, dass sie ihr Studium abbricht und nach Norwegen reist. Ihr Vorhaben ist es zu lernen, wie sie ihre Kräfte kontrollieren kann. Nicht alle freuen sich über ihren „Besuch“, bis sie den Hexer Stian trifft. Elis spürt eine Verbindung zwischen sich und dem gut aussehenden und doch geheimnisvollen Hexer, doch bevor sie diesem auf den Grund gehen kann, findet sie sich im Jahr 1905 wieder...

 

Cover:
Das Cover ist geheimnisvoll aber harmonisch gestaltet. Das einzige was etwas wie ein Fremdkörper wirkt ist der große Diamant als Verlagssymbol. Ansonsten ist das Cover einfach nur perfekt gestaltet und an die Geschichte angepasst.

Meine Meinung:
Bisher bin ich ein Fangirl von Jennifer Alice Jagers Märchenadaptionen.
Umso gespannter war ich, als ich Witches of Norway begonnen habe.

Mit ihrem Prolog hat die Autorin alles richtig gemacht , denn er ist spannend und sehr emotional, obwohl man die Geschichte dahinter noch nicht kennt, wurde ich tief berührt. Das liegt natürlich auch an dem bezaubernden Schreibstil von Jennifer Alice Jager, der auch hier wiedereinmal zum Vorschein kommt. Durch ihre Worte meint man nur so durch die Geschichte zu fliegen. Leider ist für mich nach dem Prolog, die Geschichte erst nochmal ein bisschen abgeflacht und hat mich zwar neugierig gemacht, aber nicht vollständig mitgerissen. Nach dem 1/3 hat sich dies dann aber definitiv geändert, da es der Autorin gelungen ist, die Spannung und auch das Tempo der Handlung anzuziehen.

Jennifer Alice Jager hat es wieder einmal geschafft eine wundervolle Komposition aus Charakteren zu erschaffen. Obwohl man hier recht vielen Personen über den Weg läuft , wirken sie alle harmonisch aufeinander abgestimmt. Die Hauptprotagonistin Elis ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen und sympathisch gewesen. Eine Junge Frau, die sich zwar bewusst ist das sie magische Fähigkeiten besitzt aber diese nicht zu nutzen weiß oder es vielleicht auch gar nicht will. Ist sie Am Anfang noch ein eher etwas verschüchtertes Mädchen, zeigt sie bereits im ersten Teil der Trilogie eine schöne Weiterentwicklung, die mich mit großer Freude auf die Fortsetzungen blicken lässt.

Dazu wurden eine Vielzahl von Nebencharaktere erschaffen, die eine wahnsinnige Vielschichtigkeit aufzeigen und bei denen man sich nicht sicher sein kann, was man von ihnen halten soll. Vor allem die männlichen Parts wurden sehr unterschiedlich und interessant durch die Autorin ausgearbeitet. Bereits im ersten Band habe ich meine Meinung über die eine oder andere Person mehrmals überdacht und freue mich umso mehr auf die Fortsetzungen.

Mit ihrem Ende hat mich Jennifer Alice Jager ratlos und rastlos zurück gelassen und so fiebere ich dem 2. Band entgegen, der zum Glück noch dieses Jahr erscheint.

Mein Fazit:
Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei Facebook lesen und möchte mich für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar recht herzlich bedanken.

Jennifer Alice Jager hat es auch in diesem Genre geschafft mich abzuholen und zu überzeugen. Besonders die Charaktervielfalt und –zusammenstellung hat mich fasziniert. Auf Grund des nicht ganz überzeugenden Anfang und weil ich der Meinung bin, dass hier noch Luft nach oben ist, bekommt diese wundervolle und spannende Geschichte mit diesem für mich grausamen Ende von Herzen


4 von 5 Flatterfeen
sowie eine klare Leseempfehlung für diejenigen, die auf Geschichten mit Magie und Hexen stehen.

(c) Freya

 

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