Dreams - Nacht über Miami von Amanda Frost

 



Inhalt:

 

Eine Rennfahrerin in Indie Cup zu sein ist nicht immer einfach, doch es ist Gingers großer Lebenstraum und für diesen gibt sie alles. Racing Ginger, wie ihr Spitzname lautet, lebt für den Rennsport und zeigt den Männern, was sie drauf hat. Doch dann taucht der große Formel 1 Star Nick Bischof auf und ihre Überlegenheit gerät ins Wanken. Hat sie in dem Deutschen einen
würdigen Gegner gefunden? oder ist da doch mehr? Denn auch Ginger, kann die attraktive Ausstrahlung des Neuen nicht abstreiten und so steht ihre Welt der Gefühle schneller Kopf, als sie es sich wünscht. Doch auch Nick hat ein dunkles Geheimnis ...

 

 

 



 

Cover:
Auch der dritte Band fügt sich optisch sehr gut ins Gesamtbild ein. Auch wenn die Farben diesmal sehr knallig sind und sich das rot und pink etwas beißen, hat es auf alle Fälle den Eye Catcher Effekt. Außerdem passt es sehr gut zur Geschichte.

Meinung:
Auch dieses Mal lebt die Geschichte von dem ganz eigenen Charme Amandas
Schreibstils, sowie durch Humor, Sarkasmus und natürlich der richtigen Portion Leidenschaft und Erotik. Leider vermisse ich in diesem Buch doch das eine oder andere Mal etwas Spannung und Action. Gerade der Anfang ist doch für meine Geschmack etwas
zu langatmig, obwohl ich die Idee die Konkurrenzsituation zwischen den beiden Protagonisten auf der Rennstrecke aufzugreifen und als eine Art einleitendes Element zu nutzen, sehr toll finde. Nur hätte ich mir hier gewünscht, dass man gerade bei den Rennbeschreibungen doch noch etwas mehr Spannung einbaut.

Gerade da Ginger in ihrer Persönlichkeit soviel Potential an den Tag legt. Zum einen ihre selbstbewusste, temperamentvolle und leidenschaftliche Art und Weise, wenn es um ihren heißgeliebten Rennsport geht. Zum anderen die private Ginger, naiv, unselbstständig und in meinen Augen teilweise völlig blauäugig. Dazu bekommt Ginger 2 Männer an ihre Seite gestellt die unterschiedlich nicht sein könnte. Charly, Gingers Jugendliebe. Ein liebevoller und freundlicher Maler, der ihr jeden Wunsch von den Augen abliest, nur mit dem
Rennsport kann er sich so gar nicht anfreunden. Im Gegensatz dazu steht Nick. Selbstbewusst, arrogant und doch so geheimnisvoll. Genau wie Ginger brennt er für den Rennsport und weiß was er will. Schon alleine diese Kombination verspricht eine explosive Mischung. Dazu werden von Amanda Frost die unterschiedlichsten Nebenprotagonisten gemischt, die die Geschichte in jeder Faser bereichern. Außerdem treffen wir alte Bekannte und diese Wiedersehen sind wie immer sehr toll eingearbeitet und eine Freude.

Ab der Mitte des Buches wurde ich dann von Amanda Frost so richtig mitgerissen und bin im Renntempo nur so über die letzten Seiten gerast. Die Zeitsprünge, die sie später eingebaut haben, fand ich sehr gut gesetzt, das sie dadurch die Geschichte etwas entzerrt, aber nicht langatmig oder langweilig gemacht hat.

Mein Fazit:
Vielen Dank an Amanda Frost für dieses Rezensionsexemplar.

Ich habe den erneuten Ausflug über den "großen Teich" genossen und hab die
Geschichte um Ginger und Nick verschlungen. Leider konnte mich die Autorin diesmal an der einen oder andere Stelle nicht ganz so mitreißen wie sonst, so dass die Geschichte um Ginger und Nick
leichte Abzüge bekommt. Daher gibt es von mir mit viel Liebe


 4 von 5 Flatterfeen, sowie eine dringende Leseempfehlung,

denn es lohnt sich allemal.

 

(c) Freya

 

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