Das Vermächtnis der Engelssteine - Blutopal von Saskia Louis

 

 

 

 

Inhalt:
Mit dem 18. Geburtstag wird alles anders. Definitiv trifft das bei Ella zu. Doch sie selbst hat sich diesen Tag auf jeden Fall anders vorgestellt. Nicht nur, dass man versucht sie umzubringen, nein dann wird sie auch noch von diesem zwielichtigen geheimnisvollen, aber attraktiven Kerl gerettet, der von sich selbst behauptet er sei ein Todesengel und sie der letzte Halbengel, die Retterin der Menschheit. Ellas ganzes Leben soll eine Lüge soll und die Frage ist, wem kann sie noch vertrauen?

 



Cover:
Das Cover ist eine perfekte Symbiose unterschiedlicher Bilder und Farben. Auch wenn es eher düster gehalten wurde, durch den rotbraunen Nebel und den nur erkennbaren Silouhetten. Ebenfalls haben wir diesmal kein klassisches Cover Mädchen, sondern nur einen Körperausschnitt. Daher bleibt dem Leser hier viel Spielraum, für die eigene Fantasie. Sie sticht durch das helle Oberteil aus dem Gesamtbild heraus, was auch ihre Rolle in der Geschichte wieder spiegelt. Der Blutopal am unteren Ende des Buches rundet das perfekt zum Inhalt gestaltete Cover sehr gut ab.

 

Meinung:
Der Beginn der Geschichte rief in mir direkt ein gewisses Klischeedenken hervor, ein junges Mädchen wird 18 und ihr ganzes Leben verändert sich. Doch sehr schnell konnte mich Saskia Louis davon überzeugen, dass sie es geschafft hat diese „typische Mädchengeschichte“ in eine schöne und spannende Story zu packen, die mich an einigen Stellen durchaus sehr überraschen und durchweg überzeugen konnte.

Dies lag zum einen an dem fesselndem und sehr toll zu lesendem Schreibstil von Saskia Louis, der einen nur so über die Worte fliegen lässt. Zum anderen konnte sie mich mit ihrer Charakterzusammenstellung vollkommen überzeugen. Wir haben unsere Hauptprotagonistin Elariel, genannt Ella, die von einen auf den anderen Tag erfährt, dass sie ein Halbengel ist. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen, sie stellt sich ihrem Schicksal. Mit ihrer kämpferischen Art, ihren kessen Sprüchen und ihrem Dickkopf habe ich sie sofort ins Herz geschlossen, da sie zum Glück mal keine Naive Protagonistin ist, die denkt alles wird von alleine gut. Ihr Gegenpart bildet Gabriel, kurz Gabe. Ein Todesengel, der mit allen Wassern gewaschen zu sein scheint. Auf der einen Seite ist er der typische Badboy, gut aussehend, arrogant und eingebildet. Doch wenn er will kann er auch wahnsinnig charmant sein. Dazu hat Saskia Louis noch einige Nebencharaktere erschaffen, die die Geschichte sehr bereichern, besonders die jungen Todesengel Lao, Nina und Luisa haben es mir angetan, da sie Ella von Anfang an zur Seite stehen. Aber auch alle anderen Rollen sind sehr gut besetzt und aufeinander abgestimmt, so dass ein harmonisches Ganzes entstanden ist.

 
Der Autorin ist es gelungen sehr früh im Buch eine Grundspannung aufzubauen, die den Leser zum mitfiebern bringt und nicht mehr los lässt, so dass man die Geschichte gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Als ich am Ende angekommen war, wollte ich es nicht glauben, die Autorin hat mich völlig zerstört zurück gelassen und die Frage die bleibt ist, wann geht es weiter?!

Mein Fazit:
Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Blogtour lesen und bedanke mich hierfür, bei der Autorin und dem Eisermann Verlag.

War ich zu beginn etwas skeptisch, hat es Saskia Louis geschafft mich innerhalb weniger Seiten komplett umzuhauen. Die Geschichte um Ella konnte mich sehr schnell fesseln und vor allem die Vorstellung das Todesengel, die Guten sein sollen hat mich fasziniert. Ich habe das Buch verschlungen und wollte weinen, als ich am Ende angekommen war, denn die Autorin hat uns Mitten aus der Geschichte gerissen. Dazu kommt ein hammermäßiges Cover, was einfach nur perfekt zur Geschichte passt.
Daher gibt es trotz vereinzelter kleiner Fehlerchen


5 von 5 Flatterfeen und
eine klare Leseempfehlung für alle Jugendfantasyliebhaber.
Ich kann nur hoffen, dass Band 2 bald erscheinen wird.

(c) Freya

 

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