Das Café der guten Wünsche von Marie Adams

 

Inhalt:

 

Jeder Gast bekommt heimlich einen guten Wunsch. Dies ist das Konzept des kleinen Cafés, welches Julia mit ihren Freundinnen Laura und Bernadette führt. Doch dann winkt für Bernadette die Chance ihres Lebens und sie wird die Freundinnen für 1 Jahr verlassen. Nun fehlt nicht nur eine Arbeitskraft, sondern Julia sucht für die Zeit einen neuen Untermieter in dem freiwerdenden Zimmer. Robert, ein Freund ihres Bruders, bekommt die Chance und darf einziehen. Doch ist er so ganz anders, als er sich zu beginn gibt und das totale Gegenteil von Julia, die an die Kraft der guten Wünsche und des Schicksals glaubt. Beide lassen sich auf die Lebensphilosophie des anderen ein und werden überrascht. Ist Roberts realistische Einstellung Schuld, dass nun bei Julia einiges schief läuft? Und wird sie endlich ihre große Liebe Jean wieder finden?

 




 

Cover:
Das Cover ist schön farbenfroh und mit Kaffeetassen gestaltet. Das passt zum einen zum Titel „Café der guten Wünsche“, sondern auch zum Inhalt der Geschichte. Denn es dreht sich alles um die Kraft der positiven Gedanken. Daher gefällt es mir nach lesen des Buches noch ein bisschen mehr, als schon davor.

 

 

 

Meine Meinung:

 

Der Schreibstil von Marie Adams ist schön schlicht und einfach gehalten. Das macht es prinzipiell leicht sich in der Geschichte zurecht zu finden. Leider sind vor allem zu Beginn sehr viele Perspektivenwechsel in sehr kurzen Abständen, die es mir am Anfang schwer gemacht haben, die Personenkonstruktion und auch die Handlungsstränge zuzuordnen. Im Laufe des ersten Viertels, hat sich dies allerdings bedeutend verbessert, so dass ich die Geschichte um einiges flüssiger lesen und auch die wundervolle Schreibweise der Autorin genießen konnte.

Marie Adams ist es es gelungen, die einzelnen Handlungsstränge gut miteinander zu verknüpfen und zu verweben, so dass man sehr schnell den roten Faden der Geschichte erkannt hat und diesem trotz Wechsel der Sichtweise sehr gut folgen konnte.

 

 

 

Die Personenzusammenstellung hat mir sehr gut gefallen, da wir auf viele unterschiedliche Charaktere und auch Lebenseinstellungen treffen. So haben wir Julia und ihre Freundinnen, die davon überzeugt sind, dass positives Denken und Wünsche helfen, dass alles gut wird. Vor allem Julia ist von diesem Lebensmotto zunächst nicht abzubringen. Ihr Bruder Nick dagegen ist der realistische Karrieremensch, der dies gar nicht nachvollziehen kann auch nicht wieso seine Schwester, das Café unterhält, obwohl es keinen Gewinn abwirft. Sein Bekannter Robert, der sehr realistisch und eher pessimistisch ist. Mit zu viel Optimismus und Julias Philosophie kann er so gar nichts anfangen. Daher verspricht schon die Kombination aus Robert und Julia eine spannende und interessante zu werden. Was auch definitiv der Fall ist.

Die Entwicklung der Geschichte, sowie auch der Charaktere, insbesondere Julia, hat mir sehr gut gefallen. Denn aus jedem „Schicksal“ kann man meiner Meinung nach etwas für sich ableiten und mitnehmen. Man muss als Leser natürlich selber entscheiden für wie realistisch man die Idee der Freundinnen hält und wird somit auch zu unterschiedlichen Meinungen über dieses Buch kommen.

Insgesamt kann man dieses Buch aus bunte Mischung von Schicksal, dem Glaube an das Übersinnliche und Gefühle beschreiben. Gerade die Liebesgeschichten sind teilweise doch etwas klischeehaft und kitschig, was ich allerdings immer mal wieder gerne lese.

 

 

 

Mein Fazit:

 

Ich danke Randomhouse für dieses Rezensionsexemplar. Nachdem ich mich an die Perspektivenwechsel gewöhnt hatte, war es eine interessante und schön zu lesende Geschichte, die mir einige schöne Lesestunden beschert hat.

Durch den etwas mühsamen Einstieg gibt es von mir von Herzen 4 von 5 Sternen, aber trotzdem eine klare Leseempfehlung, für alle diejenigen die gerne mal eine Geschichte mit viel Liebe, Kitsch und guten Gedanken lesen möchten.

 

(c) Freya

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0