Das Geheimnis von Caeldum: Seelenpakt von Heike Oldenburg


Klappentext: 

 

Die siebzehnjährige Hexe Arina hat ein Problem: In der schwebenden Stadt Caeldum wird sie von den Bewohnern gehasst und gefürchtet. Einsam und mittellos fristet sie ihr Dasein als Ausgestoßene. Die einzige Chance auf ein besseres Leben ist die Aufnahme an der Akademie für Arkane Künste. Doch ihr Eignungstest geht schief und die Beschwörung ihrer Quelle setzt Ereignisse in Gang, die alles infrage stellen, was sie zu wissen glaubte. Eine Jagd beginnt und sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht.

 

Meine Meinung: 

 

Der Schreibstil ist einfach und schnell zu lesen. Hier und da fallen einem ein paar Worte ins Auge, welche man heute nicht mehr all zu häufig hört bzw. liest, was aber durchaus in dem Buch passend ist, da die Welt in der die Geschichte spielt, zeitlich wohl etwas hinter uns liegt. So wird man gelegentlich mit altertümlichen Waffen oder Ansichten konfrontiert, die den Lesefluss und das Lesevergnügen aber keineswegs stören. 

Auffällig war allerdings für mich, dass die Autorin sich häufig wiederholte, sowohl in der Wortwahl, als auch in den Beschreibungen und Ausführungen. Was leider dazu führte, dass die Geschichte zeitweise etwas langatmig und stellenweise auch langweilig wirkte. 

 

Die Grundidee der Geschichte ist sehr schön und konnte mich auch für sich gewinnen, ebenso wie die Charaktere, welche alle sehr liebevoll und facettenreich dargestellt wurden. Arina ist die Hauptprotagonistin der Geschichte und ist eine sehr nette und symphatische Person. Es macht wirklich Spass und brachte mir Freude sie in ihrem Leben zu begleiten und die Wandel ihrer Situationen zu verfolgen. 

Eine Spur spannender hingegen fand ich Rheon, der den zweiten Part im Hauptkern der Geschichte übernahm. Er konnte mich vor allem durch seine zwiespältige Aussagen und Gedanken überzeugen, welche er immer wieder mit einem gewissen Humor unterstrichen hat. Aber auch viele der Nebencharaktere fanden einen Platz in meinen Gedanken und Herzen. Leider hat man hier in diesem Teil noch nicht wirklich viel über die Bewohner sonst erfahren außer ihrer Haltung gegenüber Arina. Warum und wieso diese allerdings so sind, ist mir noch immer nicht ganz klar. 

Da es sich aber hier ja auch erst um das Auftaktsbuch einer Trilogie handelt, hoffe ich noch mehr Infos aus den zwei folgenden Bändern zu bekommen. 

 

Was die Spannung der Geschichte anging, so kam diese erst gegen Ende des Buches wirklich auf, vorher war davon leider nur wenig zu spüren. Bis auf kleinere spannende Episoden, welche aber dafür um so mehr begeistern konnten und stark in Erinnerung blieben, lag der Schwerpunkt in diesem Buch wohl eher darin, den Leser mit der Umgebung und den Persönlichkeiten vertraut zu machen. 

Das Buch endet mit einem sehr gemeinen Cliffhanger, daher solltet ihr bei gefallen dafür sorgen, schnell das nächste Buch schnappen zu können oder am Besten griffbereit haben. 

 

Fazit: 

 

Eine sehr schöne Geschichte, mit wirklich faszinierenden Persönlichkeiten, welche aber in diesem Band noch nicht sehr viel Spannung beinhaltet, aber das Ende lässt darauf hoffen, dass der zweite Teil einiges mehr zu bieten hat.Mich konnte die Geschichte auf jeden Fall für sich gewinnen, trotz der kleineren Schwächen bin ich sehr gespannt nun auf Band zwei. Vor allem freu ich mich auf ein Wiedersehen mit Rheon und Arina <3. 

 

Von mir bekommt ihr eine klare Leseempfehlung für dieses Fantasyabenteuer. Geeignet ist das Buch grundsätzlich für alle Altersklassen, vorrausgesetzt man steht auf zauberhafte Hexen und Magie, so wie ich. 

  

Meine Flatterfeen-Bewertung: 

 ~Rezension von Alisea~

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