Heartbeat-Melodie des Herzens von Valea Summer


Klappentext: 

 

»Das kannst du nicht vermeiden. Wer liebt, wird auch verletzt«, entgegnete Colin. »Doch willst du deswegen die Chance wegwerfen, glücklich zu sein?«

 

Callas Entscheidung, fernab ihres Heimatortes zu studieren, soll es ihr ermöglichen von vorne zu beginnen. Doch die Schatten ihrer Vergangenheit lasten schwer auf ihren Schultern. Schneller als gedacht holt sie ihr altes Leben ein und ihre Gefühlswelt droht aus den Fugen zu geraten.

 

Der einzige Lichtblick ist Liam. Seine Nähe fühlt sich gut an, zu gut. Denn Liam verbirgt ein dunkles Geheimnis. Wird es Calla gelingen, der Finsternis zu entfliehen und hinter Liams Geheimnis zu kommen?

 

Meine Meinung: 

 

Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch Freunde und durch eine Blogtour, welche die Autorin mit einigen Bloggern zusammen auf die Beine gestellt hatte. Nach diesen Beiträgen, war ich wirklich schrecklich neugierig, denn es gab einen tollen Einblick in die Thematik des Buches und darüber, dass es mit Angstzuständen zu tun haben soll. Genau das war der Punkt, wo ich sagte jetzt wird’s gelesen!

 

Das Cover ist scheinbar in der Gestaltung, nicht nur farblich sondern auch thematisch, auf den Inhalt abgestimmt worden. Die Frau auf dem Cover könnte auf jeden Fall die Protagonistin Calla sein, welche keinen Hohn daraus macht ihre Tussiseite auszuleben, die pinke Farbe könnte darauf anspielen. Die leichten Lichtreflexe könnten einen Hinweis auf gewisse Erinnerungsmomente, welche in dem Buch eine sehr wichtige Rolle spielen, darstellen.

Ich fand das Cover sehr ansprechend und auch farblich gut gewählt und trotz dass es nicht meine Farbe ist, strahlt es eine gewisse Harmonie aus. 

 

Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und durchgehend fließend zu lesen und mit einigen humorvollen Passagen geziert. Auffällig für mich war allerdings, dass die Autorin gerade in der ersten Hälfte des Buches, für mich, einen Ticken zu lange gebraucht hatte wirklich in „Fahrt“ zu kommen, um die richtige Spannung aufzubauen. In der zweiten Hälfte ist ihr das um einiges besser gelungen und auch ihre erotischen Momente konnte sie wirklich hervorragend platzieren. 

 

Inhaltlich habe ich schon angemerkt, hat das Buch mehr zu bieten hat als nur eine kleine Liebesgeschichte. Drama, Tragödie und psychische Krankheitsbilder sind wichtige Bestandteile, aus denen eine sehr faszinierende Liebesgeschichte gesponnen wurde. 

Die Autorin hat sich viele Gedanken zu ihrer Geschichte und deren Hintergrund gemacht, dies merkt man auch beim Lesen. Sie schaffte es immer wieder, mich auf eine falschen Weg zu führen, indem ich auf Ereignisse wartete oder auf bestimmte Handlungen der Protagonisten, welche dann aber entweder nicht aufkamen oder ganz anders ausfielen als ich es mir ausgemalt hatte. Das fand ich an vielen Stellen sehr erfrischend und machte es auch recht spannend zu lesen, da es nicht wirklich vorhersehbar bar. Allerdings gab es auch Situationen, welche ich weder nachvollziehen noch verstehen konnte, weil sie in meinen Augen etwas zu abwegig und unglaubwürdig rüber kamen. Dazu gehörten für mich vor allem irrationale Denkmuster und Handlungen einzelner Charaktere. Entschuldigt habe ICH das Ganze, durch das Thema des psychischen Hintergrunds in der Geschichte, denn ich denke, gerade Menschen mit einer psychologischen Störung sind nicht immer ganz nachvollziehbar für jeden. 

 

Ich habe den Ausflug und die Reise in das Bewusstsein von Calla sehr genossen und sie war mir auch wirklich sehr symphatisch und faszinierend, ebenso auch Liam, der bei mir für manch eine Überraschung gut war. Aber auch so ein, zwei Nebencharaktere ließen mein Herz höher schlagen und ich bin gespannt ob ich diese in anderen Abenteuer der Autorin wiedersehen darf.  

 

Fazit: 

 

Ein wirklich toller Auftaktsroman, der sich super schnell zwischendrin lesen lässt und in sich abgeschlossen ist. Er glänzt durch sehr außergewöhnliche Themen, welche ihren Ursprung in der psyche der Protagonisten findet, und konnte mich damit auch wirklich von Beginn an für sich gewinnen. Die Grundidee mit der Thematik konnte mich auf jeden Fall überzeugen. Die Ausführungen in der Geschichte haben dies weitgehends auch, bis auf kleinere Charakterschwächen. Auch wenn ich mir mit dem Anfang etwas schwer getan habe möchte ich das Buch gerne weiterempfehlen, denn es hat auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und ich freue mich schon auf weitere Folgen der Buchreihe.

 

Meine Flatterfeen-Bewertung: 

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