Honigmilchtage von Julia Rogasch

 

 

Inhalt :
Was ist Glück und was brauchen wir um glücklich zu sein?
Genau diese Fragen sind es, die Carla beschäftigen. Nachdem sie ihren Job verliert, scheint ihre ganze Welt Kopf zu stehen und sie nicht mehr zu wissen, was sie eigentlich will.
Werden Carla und ihr Mann Julius es schaffen, gemeinsam gestärkt aus dieser Situation heraus zu gehen? Und wird Carla für sich herausfinden, was sie braucht um glücklich zu sein?

 

Cover:
Ich mag diese Arten von Cover mit verspielten Elementen. Das Honigglas ist natürlich perfekt zum Titel gewählt und auch Schrift und Schriftfarbe harmonieren sehr gut mit den einzelnen Elementen.

 
Meine Meinung:
Der Schreibstil von Julia Rogasch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Er ist locker, leicht und ich habe mich direkt angesprochen gefühlt. Die Autorin hat es sehr gut geschafft mit ihren Worten, die Emotionen der einzelnen Charaktere zu transportieren.

Die Charaktere selber wirken alle sehr durchdacht und super aufeinander abgestimmt. Das Konstrukt der Personen, welches Julia Rogasch erschaffen hat, hat mich echt staunen lassen. Man merkt wirklich, wie viele Gedanken sich die Autorin gemacht hast. Es ist vielleicht nicht 100% realistisch, aber ein bisschen „Fantasie“ passt durchaus auch zu einer Geschichte, die realitätsnah sein soll. Nicht nur die Charaktere, sondern auch die verschiedenen Handlungsstränge wurden von Julia Rogasch sehr geschickt miteinander verknüpft und greifen immer wieder ineinander.

Dazu hat die Autorin die richtige Portion Humor einfließen lassen, die mir den einen oder anderen Schmunzler, sowie auch Lacher entlockt haben. Vor allem die erste Hälfte des Buches hatte auch den einen oder anderen Spannungsmoment, den ich sehr genossen habe. Leider hat genau dies mir im zweiten Teil des Buches etwas gefehlt, denn es wurde dann für meinen Geschmack in einigen Handlungssträngen sehr vorhersehbar. Die Autorin hatte 2 tolle Ideen um die Spannung weiter existent zu lassen und ich hätte mir gewünscht, wenn sie diese noch etwas intensiver genutzt und eingebaut hätte.

Nichts desto trotz ist es ein rundum gelungener Glücksroman und durch den Einsatz von Weisheiten und Zitaten, denke ich, dass jeder Leser für sich aus diesem Buch etwas mitnehmen kann.

 

Mein Fazit:
Ich bedanke mich bei Julia Rogasch, dass ich „Honigmilchtage“ ,übrigens mein erste Glücksroman, im Rahmen einer Leserunde bei Facebook lesen durfte. Die Autorin konnte mich mit ihrem Schreibstil und dem Personenkonstrukt von Beginn an überzeugen.Einzig allein die Tatsache, dass das Ende so früh vorhersehbar war trübt etwas meinen sonst durchweg sehr positiven Eindruck,
so dass es von mir


4 von 5 Flatterfeen gibt und eine Leseempfehlung.

(c) Freya

 

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