Rosaly-Dornröschens Tochter von Ashley Gilmore

Klappentext: 

 

Lieben wir sie nicht alle, die klassischen Märchen um Dornröschen, Schneewittchen und Co.? Wer aber wusste, dass diese inzwischen heranwachsende Töchter haben, die auf der Suche nach ihren eigenen Prinzen sind? Nach ihrem Abschluss an der Crown School absolvieren die Prinzessinnen ein 6-monatiges Magical in der Realen Welt – Zauber und Liebe inklusive. Aber welche von ihnen will am Ende überhaupt noch zurück nach Fairyland? 

 

Rosaly, Tochter von Dornröschen und Prinz Philipp, darf ihr Magical in New Orleans absolvieren, wo sie den Liebenden als Hochzeitsplanerin behilflich sein soll. Schon am ersten Tag begegnet sie dem Jazzmusiker Henry, jedoch hat sie für eigene Liebesangelegenheiten leider kein ganz so gutes Händchen. 

 

Meine Meinung: 

 
Ein absolut schönes Cover, ein traumhaftes Kleid, ein toller Titel und eine hübsche Frau, die toll in Szene gesetzt wurde. Alles in allem ein Eyecatcher von Cover, das definitiv zum Kauf verführt und Lust auf den Inhalt aufkommen lässt. 

 

Nach dem ersten Teil der Reihe war ich nicht gerade überzeugt, wollte aber den folgenden Büchern noch eine Chance zum Überraschen geben. Daher ging ich frohen Mutes an Band 2, ohne viel zu erwarten. Ich ging eher davon aus, eine ähnliche Reise zu verfolgen, wie schon bei Lizzy.

 

Begonnen hat das Buch mit einer ewig langen Einleitung, denn diese hat - mal so eben - fast ein Viertel vom Buch in Beschlag genommen. Mein erster Gedanke war nur: Das ist ein wirklich schlechter Witz oder! Denn das Meiste davon hatte man schon sehr ausführlich in Band 1 gelesen. Mir hätte es voll und ganz gereicht, wenn sich die Wiederholung auf maximal 3 Seiten beschränkt hätte, aber gut, das empfindet ja auch jeder etwas anders.

 

Nach der langen Einleitung, hatte ich die Sorge bzw. besser gesagt die Befürchtung, dass der Hauptteil zu kurz kommt, oder evtl. etwas gepresst sein könnte. Leider wurde ich darin auch bestätigt.

Die Handlung schritt sehr rasant, mit mächtigen (Zeit-) Lücken voran. Ich will wirklich nicht groß auf das Buch hier im Detail eingehen, denn sonst bleibt von der Geschichte gar nichts mehr für die Leser übrig. 

Nur soviel, ich fand es sehr langweilig geschrieben und hätte mir mehr Spannung, mehr Details und vor allem mehr Gefühl für die Geschichte gewünscht. Rosalys Abenteuer hätte bestimmt sehr magisch werden können, wenn sich die Autorin mehr Zeit dafür genommen hätte. 

 

Es heißt zwar immer weniger ist mehr, aber ich persönlich hätte mir mehr Liebe, mehr Emotionen und mehr Details gewünscht. Wenn die Autorin dies in diesem Magical verstreut hätte,- sei es bei der Aufgabe des Rates,oder auch in der Liebesgeschichte - wäre es sicherlich eine emotional-traumhafte und fesselnde Fortsetzung der Märchengeschichte von Dornröschen geworden und hätte mich dann bestimmt wieder das Märchenflair spüren lassen. Außerdem hätte ich dann auch sicherlich das Ende mehr genießen können, denn hier muss ich wirklich loben, hat sich die Autorin etwas ganz tolles und bewegendes einfallen lassen. 

 

Neben der hohen Kritik, gab es aber dennoch auch Dinge, die ich wirklich genießen konnte. Es gab einige humorvolle Stellen – welche mich wirklich schmunzeln und manchmal richtig lachen ließen - und wirklich erfrischende und faszinierende Nebencharaktere in der Geschichte, einen davon habe ich ganz besonders in mein Herz geschlossen <3. 

 

Fazit: 

 

Für Jugendliche ab 12 Jahre sicherlich eine tolle kleine Geschichte, aber für Erwachsene absolut nicht zu empfehlen. Ich hab leider sogar noch Band 3 hier liegen, weil ich gleich alle drei gekauft hatte, aber ich weiß, dass ich auf keinen Fall noch weitere Bänder dazu holen werde, weil es in meinen Augen einfach sehr emotionslos und lieblos dahingeknallt erschien. Sehr sehr schade. 

Meine Flatterfeen-Bewertung: 

 


für eine tolle Idee, ein gelunger Abschluss im zweiten Band. Für mehr reicht es bei mir leider nicht. 

 

~Rezension Alisea~

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