Chaostheorie der Liebe von Caroline Kippels

 

 

Inhalt:

Ein bodenständiges Mädchen, hart kämpfend um zu überleben trifft auf den sein Leben liebenden Jungen, der für eine Schlägerei Sozialstunden leisten muss. Genau an diesem Ort, an dem das Mädchen arbeitet. Zwei Welten die augenscheinlich aufeinanderprallen und verbunden werden durch ein todkrankes Mädchen, welches nur einen Wunsch hat. Einmal nach Amerika zu reisen. Diese Reise soll für alle Beteiligten eine ganz besondere werden…

 

 

 

Cover:

Das Cover ist schön und zeigt zwei junge Menschen, die dabei sind sich anzunähern. Es ist zur Geschichte sehr gut gewählt und gefällt mir auch, allerdings ist es für mich leider nichts Besonderes.

 

Meinung:

Mit einfachen, aber wirkungsvollen Worten hat mich Carolin Kippels direkt in ihren Bann gezogen.

Sie hat eine sehr emotionale Geschichte erschaffen, die sehr ernste Themen, wie den Kampf um Leben oder Tod, die Kluft zwischen Arm und Reich oder Drogen thematisiert. Außerdem kämpfen unsere Hauptprotagonisten gegen die Tücken des Alltages, wodurch das Buch eine hohe Authentizität aufweist.

 

Durch eingebaute Perspektivwechsel gibt uns die Autorin die Möglichkeit beide Protagonisten näher und intensiver kennen zu lernen, sowie deren Handlungen nachzuvollziehen.

Carolin Kippels hat zwei Hauptprotagonisten erschaffen, die beide positive wie auch negative Eigenschaften aufweisen und man beide gleichzeitig lieben und manchmal auch hassen möchte.

 

Alina, die eine schwere Vergangenheit hat und schon immer um jeden Cent kämpfen muss, trifft auf den selbstsicheren Gabriel, für den es nichts Wichtigeres als Spaß im Leben, Drogen und schnelle Autos gibt. Hier sind Vorurteile, Spannungen und auch eine gewisse Anziehungskraft vorprogrammiert. Genau diese Spannung baut Carolin Kippels zu Beginn der Geschichte auf und schafft es sie bis zum Ende zu halten. Wir durchleben mit den beiden eine emotionale Achterbahnfahrt und einen Reifungsprozess, der mir gerade bei Gabriel, sehr gut gefallen hat.

 

Mit den letzten Kapiteln wirbelt die Autorin beim Leser die Emotionen nochmal gründlich durcheinander und sie findet einen runden und sehr gelungen Abschluss der Geschichte, der allerdings auch Potential für einen möglichen Band 2 enthält.

 

Mein Fazit:

Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Blogtour lesen und bin sehr dankbar dafür.

Die Geschichte hat für mich genau die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit, emotionaler Achterbahnfahrt und Authentizität die es braucht um ein tolles Buch zu sein.

Daher gibt es von mir


5 Flatterfeen und eine Leseempfehlung.

 

(c) Freya

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