Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl von Stephenie Meyer


Klappentext: 

 

Bree Tanner ist eine der neugeborenen Vampire, die Victoria im dritten Band, "Bis(s) zum Abendrot", zu einem dunklen Zweck erschaffen hat. An ihr Leben als Mensch kann Bree sich kaum noch erinnern. Ihr zweites Leben als Vampir ist von einigen wenigen, einfachen Regeln bestimmt. Doch als ihr Anführer sie und die anderen Neugeborenen dazu zwingt, auszuziehen, um ihre vermeindlichen Gegner - Bella Swan und die Cullens - zu vernichten, muss Bree erkennen, dass sie nichts als eine Schachfigur in einem unbekannten Spiel ist. Und das alles, was sie bisher über Vampire wusste, auf Lügen beruht. Ob sie zusammen mit dem Vampir Diego die Wahrheit herausfinden kann?

 

Meine Meinung: 

 

Es ist schon eine Weile her seit ich die Bis(s) Reihe von Stephanie Meyer gelesen habe, daher muss ich gestehen, war dieser Band etwas in Vergessenheit geraten. Vor allem wollte ich ihn damals nicht lesen, weil jeder, der die Reihe gelesen oder auch als Film gesehen hatte wusste, dass es mit Bree unmöglich ein Gutes Ende nehmen könnte und ich nun mal lieber Happy Ends lese. 

Aber nun genug der Vorworte! 

 

Der Schreibstil des Buches ist genauso flüssig und fließend zu lesen, wie schon die Bis(s) Reihe und auch der Verlauf der Story passt sich dem Gesamtbild der Reihe an. 

Begonnen hat das Buch direkt mitten im Geschehen, als Bree schon ein Vampir war und sich in einem Haufen von anderen jüngeren und älteren Neugeboren versuchte zu überleben ohne aufzufallen. Die Autorin verzichtete hier auf eine Einleitung und konnte mich somit direkt mit einem spannendem Einstieg für sich gewinnen. 

Bree war unter den vielen Vampiren ja schon in Bis(s) zum Abendrot etwas aufgefallen, da sie diejenige war, welche sich bei einem Kampf ergeben hatte. Doch wie kam es dazu? Wieso war sie so anders? Diese Fragen und noch einige mehr stellte ich mir schon damals und jetzt bekam ich die Antwort. 

Diese war aber gar nicht so einfach erzählt wie man denken möchte, denn Bree wurde geprägt von ihren Erlebnissen als Jungvampir. Ich bekam einen ausgeprägten Einblick in das Leben eines Vampirs, der sich nicht auf sein Schicksal vorbereiten konnte und quasi eiskalt in sein neues Dasein geschupst wurde. Es war sehr authentisch und bildhaft beschrieben und ich konnte zu jeder Zeit die Emotionen und Verlangen der Bree nachempfinden. Es setzten sich viele neue Informationen zu der bekannten Geschichte um Bella,den Cullens, den Voturis und Victoria zusammen und man hatte am Ende wirklich keine offenen Fragen mehr. Es wurden sogar Fragen beantwortet, welche man sich evtl. nie wirklich gestellt hatte wie z.B. welche Charaktere waren noch in der angreifenden Gruppe von Victoria. Und ich muss gestehen, da gab es durchaus sehr interessante Persönlichkeiten, für die es sich wirklich lohnt, dieses Buch zu lesen. Aber auch lange Lücken mit Fragen wie: Was hatten die Volturi mit Victoria zu tun? Wie kam es zu diesem Bündnis gegen die Cullens? Wurden nun endlich beantwortet. Es war nicht alles überraschend was ich las, aber trotzdem gab es viele Einblicke und Hintergrundinfos, die das Bild noch mal vollends abgerundet haben. 

Ich habe mit Bree ihr zweites Leben gelebt und dabei viele positive wie auch negative Emotionen ausleben können. 

 

Fazit: 

 

Ein gelunger Band aus der Sicht von Bree Tanner, die mir zeigte, dass es so viel mehr Rätsel und Informationen zu erkunden gab, als ich bisher geglaubt hatte. Der Band hat mich von Anfang an gefesselt und ich habe ihn in einem Rutsch gelesen. Der Roman konnte mich durch interessante Protagonisten und spannende Geschichten überzeugen. Auch wenn ich (sentimental wie ich bin) am Ende kein trockenes Auge hatte, war das Ende nicht ganz so wie ich es vermutet hätte. Daher von mir eine ganz klare Leseempfehlung für alle Twilight Fans. 

Meine Flatterfeen-Bewertung: 

 

 

~Rezension von Alisea~

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