Luca & Allegra - Liebe keinen Montague von Stefanie Hasse

 

 

 

Inhalt:
Ein Kurztrip nach Italien sollte ihr Leben auf den Kopf stellen. – Allegra entschließt recht spontan mit ihrer Freundin nach Italien zu reisen, weil sie das Gefühl hat dort hin zu müssen. Doch dieser Trip soll ihr Leben komplett auf den Kopf stellen. Denn die Fehde zwischen den Familien Capulet und Montague gibt es tatsächlich und sie wehrt auch noch heute. Plötzlich sieht sich Allegra genau im Mittelpunkt dieser Geschichte wieder. Für sie beginnt ein Kampf um Leben oder Tod, um die Liebe und um ihre eigene Zukunft.

Cover:
Das Cover ist traumhaft und gefällt mir sehr gut. Die Maske stellt zum einen eine Verbindung zum Inhalt, so wie auch zu Romeo und Julia, an die das Buch angelehnt ist. Es bringt also die richtigen Verbindungen schon bildhaft zum Ausdruck und unterstreicht die Geschichte auf schöne Art und Weise.

 

 

 

 

Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt, wie Stefanie Hasse eine der bekanntesten Geschichten in ein modernes und neueres Gewand stecken wollte. Trotz ihrem tollen und flüssigen Schreibstil, hatte ich zu Beginn Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Mir hat einfach etwas die Spannung gefehlt und ich wurde nicht gepackt. Es war zu Beginn sehr gemächlich und ich hatte schon etwas bedenken, dass die Geschichte so vor sich hindümpelte. Doch dann kam der eine Punkt an dem mich die Autorin abholen und an ihr Buch fesseln konnte. Hier als Tipp, für diejenigen denen es genauso geht: Durchhalten lohnt sich.

Ab da habe ich alles gespürt. Die Emotionen, die Verzweiflung, den Hass, die Liebe und ich war richtig im Buch gefangen. Auch in unsere Hauptprotagonistin Allegra konnte ich mich dann sehr gut hineinversetzen. Sie muss nicht nur mit all ihren Emotionen klarkommen, sondern sieht sich auch mit einer ganz unglaublichen Familientragödie konfrontiert, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. Merkt, dass sich die Autorin sehr viele Gedanken gemacht hat und alles aufeinander abgestimmt scheint. Die Charaktere ergänzen sich alle sehr gut und somit fällt es einem als Leser leicht, die Gedanken und Handlungen der einzelnen Personen zu verstehen und nachzuempfinden. Fasziniert hat mich die Verbindung zur Götterwelt, sowie deren Umsetzung. Auch die Idee, dass jeder Charakter eine besondere Eigenschaft hat, die ihn auszeichnet hat mir sehr gut gefallen und gibt dem Buch eine mythische Note, die allerdings sich nicht in den Vordergrund drängt.

Die zweite Hälfte des Buches ist fulminant, spannend und actionreich. Passend dazu hat die Autorin, dass Ende so gestaltet, dass man ratlos zurückbleibt und einfach direkt weiterlesen will. Es war zerstörend, emotional und man will nicht glauben, dass der erste Teil bereits zu Ende ist. Zum Glück kommt am 4. August bereits der 2. Teil dieser Duologie heraus.

Mein Fazit:

Auf Grund des für mich langatmigen Anfangs und das ich fast 1/3 gebraucht habe um im Buch anzukommen, gibt es leider nur



4 von 5 Sterne für diesen tollen Reihenauftakt.

 

Trotzdem gibt es von mir eine klare Leseempfehlung, denn vor allem die 2. Hälfte des Buches

hat mich nur noch begeistert und gefesselt.

Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe und freue mich sehr auf Band 2.

Ich hoffe, dass es der Autorin gelingt,

diese Spannung und Emotionalität beizubehalten und in den zweiten Teil zu transportieren.

 

(c) Freya

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0