Being beastly von Jennifer Alice Jager


Klappentext: 

 

Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…

 

Meine Meinung: 

 

Das Cover wirkte auf mich von anfang an sehr fesselnd und faszinierend. Der Ausschnitt der Treppe und der Frau in dem weißen Kleid, schein ein Auszug aus der Geschichte selbst zu sein und man könnte somit gerne glauben, dass diese Frau unsere Protagonistin Valeria ist. Die Farbkombination aus den verschiedenen Rottönen wirkt einladend und gleichzeitig vermittelt es mir aber auch eine etwas düstere Stimmung. Eben ganz das Gefühl, welches man hoffentlich auch beim Lesen der Geschichte finden wird. 

 

Der Schreibstil von Jennifer Alice Jager ist wie immer die personelle Erzählperspektive, mit dem sie mich immer wieder in ihren Bann zieht. So auch wieder hier. Being beastly sollte eigentlich noch etwas auf meinem SuB warten, da ich andere Bücher endlich mal vorher noch lesen wollte, aber als es dann bei mir ankam und es einige schon wieder durch hatten nach wenigen Stunden, wollte ich nur kurz mal gucken ob das wirklich wieder so gut ist, wie ich es erwartet habe. Was soll ich euch sagen ? Ja es ist genauso, denn wie zu erwarten wurde aus dem kurz, gestern, ein Schmöckertag. Ich habe es in einem Rutsch gelesen und war von der ersten bis zur letzten Seite in der Geschichte gefangen und gefesselt. Wieder einmal zeigte mir die Autorin ihr unbeschreibliches Talent ein Märchen neu zu gestalten, es lebendig wirken zu lassen und dem Leser durch ihre detaillierte und bildhafte Art, Bilder wie ein Film ablaufen zu lassen, während man nur so durch die Seiten schwebt.

 

Die Ausarbeitung und Darstellung der Protagonisten, ebenso auch der Verlauf der Geschichte, wurden wohl überlegt. Die Umsetzung war fantastisch und das Abenteuer rund um Valeria und den Grafen Westwood war in ich stimmig und sehr gefühlvoll. Frau Jager schafft es mit einfachen Worten alle Gefühle und Stimmungen direkt aus der Situation zum Leser hin gleiten zu lassen. Da ich schon einige Bücher der Autorin kannte, war es somit nicht mehr sehr überraschend, dass mich einige der Gefühle wirklich wieder einmal übermannten. Jede Situation war authentisch dargestellt und fast hautnah miterlebbar. Geprägt wurde das Buch durch Drama, Intrige, Liebe und einen spritzer Humor und alles zusammen in einer so harmonischen Mischung, dass ich am Ende von diesem Buch wieder einmal total befriedigt,erfüllt und doch auch traurig zurück blieb, weil dieses Fantasiereise für mich schon wieder zuende ging. 

 

Auffällig war für mich allerdings, einige kleine Episoden vorzufinden, welche mir, wenn auch in einer anderen Form, bekannt vor kamen. Es machte auf mich fast den Eindruck, als hätte sich die Autorin noch von anderen Geschichten inspirieren lassen wie nur von dem klassischen Märchen „Die Schöne und das Biest“. 

 

Fazit: 

 

Eine gelunge und fantastische Adaption eines klassischen Märchens, welches jedes Herz eines Märchenliebhabers auflammen lässt. Ich kann es nur einfach jedem Empfehlen, egal ob man es gemütlich genießen will oder einfach ein anderes Buch probieren will. Es ist ebenso egal, ob man ein Leser im jungen oder im reiferen Alter ist, dieses Buch und diese Geschichte sind absolut Zeitlos und hat einen ganz eigenen Zauber in den Buchstaben um jeden für sich gewinnen zu können. 

 

Meine Flatterfeen-Bewertung: 

 

 

~Rezension von Alisea~

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