Die Schicksalsseherin von Sarah Neumann

 

 

 Inhalt:

 

Die Koboldvölker sind in höchster Alarmbereitschaft, denn der heilige Baum der Kobolde ist erkrankt und noch dazu sieht es so aus, als ob die Glücksproduktion bald zum Erliegen kommt. Diese Erkenntnis bedroht nicht nur die Welt der Kobolde, sondern jede Anderswelt die es gibt.

 

Doch es gibt ein junges Mädchen, das den Schicksalsblick hat. Wird es ihr gelingen das Unglück abzuwenden?

 

Cover:

 

Das Cover lädt zum Träumen und Abtauchen in eine fremde Welt ein. Es verspricht dadurch genau das, was die Geschichte hält. Die Farben sind wunderschön aufeinander abgestimmt und nur dadurch bin ich auf dieses tolle Buch überhaupt aufmerksam geworden. Hierfür gehört dem Coverdesigner ein großes Lob ausgesprochen.

 



 

Meine Meinung:

 

Das Buch von Sarah Neumann war eine kleine Premiere für mich im Bereich Fantasy. Denn bisher hatte ich noch kein Buch gelesen, das seinen Hauptfokus auf die Welt der Kobolde gelegt hat. Diesen Ausflug hat die Autorin für mich zu einem wundervollen Erlebnis gemacht. Sarah Neumanns flüssige und schöne Schreibweise macht es einem einfach in die Geschichte um Seith, Myriel und dem Koboldvolk einzusteigen. Man merkt der Autorin eine Liebe für Details an, die leider an der einen oder anderen Stelle, vor allem im ersten Drittel, für meinen Geschmack einen Tick zu viel war. Nichts desto trotz hat mich die Autorin mit ihrem Buch fasziniert. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ich habe mit den beiden Hauptprotagonisten Seith und Myriel mitgefiebert, -gebibbert, -gekämpft,- gelitten und -geliebt. Beide habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen, denn sie waren mir sofort sehr sympathisch. Beide etwas aufmüpfig und eigensinnig und doch so unterschiedlich. Generell kann man sagen, dass die Charaktere sehr vielschichtig sind und sich auch durch ihre verschiedenen Talente (bzw. Magien) sehr gut ergänzen. Man merkt, dass sich Sarah Neumann hier sehr viele Gedanken gemacht hat, wie die Charaktere auf den Leser wirken sollen.

 

Ebenfalls sehr gut gelungen ist der ständige Perspektivwechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Die Art und Weise, wie diese eingebaut wurden war für mich besonders. Mal waren Beide an ganz unterschiedlichen Orten und wir haben unterschiedliche Geschichtsstränge verfolgt und mal gab es einen „fließenden“ Wechsel, als beide Charaktere zusammen waren. Dies hat eine tolle Abwechslung in die Geschichte gebracht und wurde so gut von Sarah Neumann eingebaut, dass es auch den Lesefluss nicht gestört, sondern gefördert hat.

 

Beeindruckt hat mich auch, wie die Autorin die Thematiken Glück und Schicksal miteinander verknüpft hat. Gerne möchte ich glauben, dass es auch bei uns solche Kobolde gibt, die sich um uns bemühen, wenn wir den Weg nicht selber finden.

 

Als ich am Ende des Buches angekommen war, wollte ich nicht, dass es vorbei ist. Zum Glück wird ein zweiter Band erscheinen. Das Gute allerdings ist, ihr könnt Band 1 beruhigt lesen, da kein gemeiner Cliffhanger auf euch wartet.

 

Mein Fazit:

 

Die Schicksalsseherin ist eine faszinierende Geschichte, die mich von Anfang bis Ende begeistert hat. Wenn man das eine oder andere Mal über die Liebe zum Details hinwegsehen kann, erlebt man hier eine tolle Reise in die Welt der Kobolde, die mit Gefühlen, Geheimnissen und Spannung auftrumpfen kann.
Ich würde dem Buch gerne 4,5 Flatterfeen geben, da ich aber Cover, so wie auch die tollen Header vor jedem Kapitel so sehr liebe gibt es



volle 5 Flatterfeen von mir und eine natürlich auch eine Leseempfehlung.

(c) Freya

Kommentar schreiben

Kommentare: 0