Die Geschichtenerzählerin Band 2 - Die Schatten von Stella Jante

Inhalt:

Mena zieht zu Kinnon nach London, doch der Beginn in einer anderen Stadt ist schwerer als gedacht. Der Alltag wird zur Zerreißprobe für die junge Beziehung und auch ihre Rolle als Geschichtenerzählerin verlangt Mena und Kinnon einiges ab. Schaffen es die Beiden ihre Beziehung aufrecht zu erhalten und ihren Aufgaben in der Anderswelt nachzukommen?

 

Cover:

Das Cover passt optisch perfekt zum ersten Band, sowie auch zur Geschichte. Eine junge Frau steht im Wald und alles scheint leicht verschwommen. Genau dies spiegelt den Inhalt des zweiten Bandes wieder. Lest das Buch und ihr wisst was ich meine.


 

Meinung:

Band 2 ist im Vergleich zu Band 1 etwas kürzer, allerdings schadet dies der Geschichte überhaupt nicht. Ich finde es sogar sehr gut, dass Stella Jante das Buch nicht künstlich in die Länge gezogen hat. Ist der erste Band eher eine Art gemütliches Kennenlernen, der irischen und alpinen Sagenwelt, so geht es in Band 2 mit viel mehr Tempo zur Sache. Schon alleine der Prolog, lässt erahnen, was uns diesmal erwartet.

 

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Thematik der zwischenmenschlichen Beziehungen und deren Probleme. Nicht nur in unserer Welt, sondern auch in der Anderswelt. Trotz des zügigen Voranschreitens der Geschichte, kommen die Emotionen und Gefühle nicht zu kurz. Durch ihre besondere Schreibweise und dem Talent beim Leser Gefühle und Emotionen zu wecken, bekommt die Geschichte um unsere beiden Protagonisten eine ganz besondere Dramatik. Man kann nicht anders als mit Kinnon und Mena mit zu fiebern, mit zu leide und auch mit zu lieben. Stella Jante gelingt es von Anfang an eine Grundspannung aufzubauen und diese auch über das gesamte Buch zu halten. Immer wieder liest man zwischen den Zeilen eine Bedrohung heraus, die für den Leser jedoch nicht direkt greifbar und identifizier bar ist. Damit fesselt sie den Leser, so dass man immer weiterlesen muss, wenn man wissen will wer oder was die Gefahr ist. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der einzelnen Charaktere und der Geschichte im Gesamten.

 

Es wirkt alles perfekt aufeinander abgestimmt und man merkt, dass sich Stella Jante viele Gedanken gemacht hat, welche Botschaften sie dem Leser aussenden will.

Auch im zweiten Teil der Geschichtenerzählerin besticht die Geschichte durch alte Weisheiten und Botschaften, die auch in unsere Zeit transportiert werden.

 

Das Ende des zweiten Bandes ist diesmal, passend zum Buch, nervenaufreibend, spannungsgeladen und actionreich. Wer keine Cliffhanger mag, sollte Band 3 direkt zur Hand haben.

Daher ist die Erwartungshaltung für Band 3 klar vorgegeben:

Eine perfekte Symbiose von ruhigen Phasen, Spannung, Emotionen, Gefühle und Dramatik. All dieses erwarte ich mir von Band 3, denn mit Band 1 und Band 2 hat Stella Jante schon gezeigt, dass sie sowohl langsam und gefühlvoll, als auch actionreich und spannend kann.

 

Fazit:

Hat mich Stella Jante mit ihrem ersten Teil der Geschichtenerzählerin Trilogie schon begeistert, so hat sie es mit Band 2 geschafft mich nochmal komplett zu überraschen. Trotz dem schnellen voranschreiten der Geschichte, gehen weder Gefühle noch Emotionen verloren. Ich hoffe, dass sie es schafft, genau dies auch im 3. Band umzusetzen und mich auch mit dem finalen Ende der Trilogie begeistern kann.

Daher bekommt diese Fortsetzung volle



5 Flatterfeen und wie Band 1 eine klare Leseempfehlung.

(c) Freya

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