Herzklopfen und kalte Hände von Frieda Lamberti

Dies war meine allererste Rezension, also verzeiht, wenn sie etwas holprig ist und vielleicht nicht alle Infos enthält.

 

Inhalt:

 

"Wenn zwei Liebende nach vielen Irrwegen endlich zusammenfinden, ist die Geschichte noch längst nicht auserzählt. Das Herzklopfen geht weiter. Für Becca und Veit ist der Start in ihr gemeinsames Leben kein gemütlicher Spaziergang. Ob beruflich oder privat, ihr Weg ist mit vielen Stolpersteinen gepflastert, und große Herausforderungen stellen ihre Liebe auf eine harte Probe."

 

Nachdem ich den ersten Teil „Herzklopfen und kalte Füße“ gelesen hatte und es ein Happy End gab, war ich nun wirklich neugierig, was denn noch alles kommen kann, dass man damit ein ganzes Buch füllen kann, ohne das es langweilig wird.

 

Der Anfang kam mir dann tatsächlich etwas langweilig und langwierig vor, was mich aber nicht daran hinderte weiter zu lesen, denn da musste ja noch was kommen. Mit dem ersten zufälligen Treffen in Hamburg mit Katrin fing es an interessant zu werden.

 

Ich möchte auch gleich vorweg anmerken, dass man den ersten Teil unbedingt vorher lesen muss, da man sonst an manchen Stellen den Zusammenhang nicht richtig versteht.

 

Die Geschichte von Becca und Veit floss dahin, mit einigen Pannen und Stolpersteinen. Einer der Höhepunkte, ist wohl einer der Schicksalsschläge mit denen das Liebespaar zu kämpfen hat.

 

Becca ist eine freche Frau, die eigentlich inzwischen mit beiden Beinen im Leben steht und sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Habe ich mit ihr geträumt, gelacht und geheult und ich kann ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen und vor allem ihre Angst, als es den Anschein hat, dass sie ihr frisch gewonnenes Glück verliert. Weniger nachvollziehen kann ich, dass sie nicht einen Moment den Gedanken hat, dass es Entführung ist, als sie sich auf die Flucht begibt. Ich hätte mir hier auch erwartet, dass man ihre Verzweiflung mehr spürt.

 

Das Ende des Buches kam mir etwas abrupt und leider gab es zu wenig Infos, was ich sehr schade finde. Wird im Buch die Frage am Ende nach dem „Warum“ gestellt, doch eine Antwort bleibt Becca dem/der Leser/in leider schuldig.

 

Das Cover finde ich sehr ansprechend und passend zum Titel, sowie zu der gesamten Geschichte von Becca und Veit. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert zum ersten Teil.

Das Herz lässt gleich erahnen, dass es sich in der Story um Liebe dreht. Die Schriftart und Größe finde ich sehr gut gewählt. Leicht zu lesen, gut erkennbar und man sieht trotzdem das ganze Bild.

Das Bild selbst lädt den Leser ein, sich an einem kalten Wintertag mit einer Tasse heißem Tee auf die Couch zu verkriechen und in die Welt von Becca einzutauchen.
Für mich eindeutig ein gut gelungenes und sehr passendes Cover zu diesem Buch!

 

Kurz gesagt, ist es eine tolle Fortsetzung einer wunderbaren Liebesgeschichte für kalte Wintertage, die das Herz erwärmen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich nicht so sehr Spannung, aber dafür viel Liebe und eine leicht zu lesende Lektüre für sein nächstes Buch wünscht.

 

 

 

 

(c) nariel

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