Liam Harsen: Be my fire (Band 1) von Jane S. Wonda

Inhalt:

Liam Harsen, bekanntester Badboy in L.A.. Ein Leben in Luxus ist für ihn normal, bis zu dem Tag an dem er das Erbe seiner Eltern aufgebraucht und seinen Job verloren hat. Ab dort sieht er sich mit ganz anderen Problemen des Lebens konfrontiert, als nur der Frage mit wem er den nächsten F**** hat. Um ein Dach über den Kopf zu haben bezahlt Liam in Naturalien. Bis er die hübsche und kluge Stella Green trifft. Er will sie haben, er muss sie haben und er wäre nicht Liam Harsen, wenn er es nicht schaffen würde. Doch was dann geschieht, damit hätte er nicht gerechnet.

Cover:


Das Cover meines Exemplares hat mir sehr gefallen. Sehr schlicht, aber sehr edel. Das aktuellere Cover unterstreicht natürlich die Geschichte selbst. Der verführerische gefährliche Blick gibt uns einen Vorgeschmack auf den Inhalt des Buches und wer würde nicht gern von jemanden mit so einem Blick verführt werden.

Protagonisten:


Unser Hauptprotagonist Liam Harsen ist ein Badboy par excellence. Er sieht gut aus, er hat Charme und er weiß was er will. Er ist der typische „böse Junge“ von dem die Frauen benutzt werden wollen und der die Frauen benutzt. Liebe kennt er nicht und Romantik ist nicht sein Steckenpferd.
Er ist genauso, wie ich ihn haben will. Verrucht, dreckig und ein Mann für wilden hemmungslosen Sex.

Stella Green, unsere weibliche Protagonistin, wirkt auf den ersten Blick ruhig und schüchtern. Doch schnell merkt man, dass dies hier nicht der Fall ist. Mir persönlich hat es gefallen, dass sie nicht das reine naive schüchterne Mädchen ist, wie es in vielen Büchern dieses Genre der Fall ist. Sie hat eine starke Persönlichkeit und auch sie weiß, was sie will und macht dies schnell deutlich. Sie schafft etwas, was vielen Frauen bis daher nicht geglückt ist. Schon allein dafür möchte ich sie sein.

Meinung:

Der Einstieg ist genauso direkt, wie die Schreibweise von Jane S. Wonda. Man findet sich ohne große Einleitung mitten im Geschehen wieder. Dies hat mich im ersten Moment etwas überrumpelt, genauso wie ihr Schreibstil. Ich habe mich zunächst mit den vielen
extrem kurzen Sätzen schwer getan. Doch genau diese kurzen Sätze, schaffen es im ganzen Buch die Emotionen genau auf den Punkt zu bringen. Die Autorin verzichtet daher auf viel „Schnick“ „Schnack“ drum herum, der den Leser vom eigentlichen Inhalt ablenken könnte. Ihre Wortwahl ist sehr direkt und geht bis ins vulgäre hinein. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und hält nichts von schönen Blümchenumschreibungen. Doch genau das und der Schreibstil machen das ganze Buch so speziell und faszinierend.

Die Wahl, das Buch hauptsächlich aus Liams Sicht zu erzählen, war in meinen Augen eine sehr gut, denn das hat mich besonders gefesselt. Endlich mal ein Buch, indem wir den Badboy noch näher sein können. Denn wir leben die Geschichte aus seiner Sicht. Wir können uns nicht nur vorstellen, wie er aussieht, was er macht und worauf er steht. Nein wir erleben es hautnah mit, denken seine Gedanken und das mehr als einmal. Hierzu kann man nur sagen, das ist mehr als HOT.
Durch die eingebauten Sichtwechsel zwischen Liam und Stella, lernen wir auch Stella näher kennen und kriegen noch eine andere Perspektive vermittelt, die genauso interessant ist. Besonders die kurzen Sprünge in die Vergangenheit haben bei mir immer wieder die Neugierde geschürt. Die Autorin wirft dem Leser hier immer kleine Brocken hin, die sich ins Gesamtbild sehr gut einfügen, aber nur wenige Informationen preisgeben. Die Entwicklung der Charaktere und vor allem die Entwicklung von Liam finde ich sehr interessant. Ich möchte hier nicht zu viel vorweg nehmen, aber kann sagen, dass der Leser hier hin und wieder genauso überrascht wird, wie Liam selber.

Jane S. Wonda hat es mit diesem Buch geschafft in mir Gefühle jeglicher Art und Weise zu wecken und mich mit ihrer speziellen Art zu schreiben fasziniert. Manchmal konnte ich einfach nur den Kopf schütteln, an anderen Stellen ist mein Blut in Wallungen geraten und der Puls hochgeschnellt. An wieder anderen Stellen wäre ich am liebsten ins Buch gestiegen und hätte den Protagonisten gerne mal meine Meinung gegeigt und gefragt, ob sie spinnen. Es ist also in meinen Augen der perfekte Mix an Emotionen, den ich mir gewünscht habe.

Wie befürchtet ist das Ende des Buches sehr offen gehalten und beinhaltet in meinen Augen einen gemeinen Cliffhanger. Zum Glück ist Band 2 bereits erschienen, so dass ich es direkt im Anschluss lesen werde.


Fazit:

Nach einem etwas holprigen Start hat Jane S. Wonda mich mit ihrem Buch sprichwörtlich „umgehauen“. Anhand der Rezession merkt man, dass sie viele Ebenen meines Gefühlspektrums angesprochen hat und mich restlos überzeugt hat. Daher gibt es von mir auch


volle 5 Flatterfeen und eine klare Leseempfehlung, an alle diejenigen die gerne mal eine etwas

„härtere Gangart“ bevorzugenund die auch kein Problem mit einer leicht vulgären Wortwahl haben.

Es lohnt sich, denn die Story ist wahnsinnig hot und dirty.

 

 (c) Freya

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jane (Donnerstag, 28 Januar 2016 14:46)

    ❤️ Soooo toll geschrieben. Danke !