Morgentau - Die Erwählte der Jahreszeiten von Jennifer Wolf


Klappentext:

 

Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben?

 

 

Meine Meinung: 

 

Schreibstil:

 

Das Buch lässt sich sehr schnell und einfach lesen, es ist in sich abgeschlossen, schlüssig im Verlauf und auch einfach verständlich geschrieben. Das Buch ist aus der Perspektive der Maya Morgentau geschrieben und ermöglicht es so, mit ihr zusammen, diese, etwas ungewöhnliche Reise ins Reich der Jahreszeiten zu machen. Leider hätte ich mir an einigen Stellen gewünscht, noch mehr zu erfahren bzw, ein paar mehr Details hätten oft nicht geschadet.

 

Inhalt:

 

Morgentau ist der erste Teil einer Fantasy Buchreihe, die am Ende aus 4 Büchern bestehen soll. Morgentau + Abendsonne gibt es ja bereits und Nachtblüte + Tagwind werden noch 2016 erscheinen.

Generell geht es in den Büchern sehr fantasiereich zu, :) sogar diverse Kinderverse finden ihren Platz in den kleinen Jugendromanen rund um die vier Kinder von Gaia, welche zeitgleich auch jeweils für die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter stehen. Ansich ist die Grundidee eine wirklich schöne Geschichte und nicht langweilig, aaaaaber ( ja leider gibt es da für mich ein ganz großes) ich fand es schade dass die Schriftstellerin hier an vielen Stellen zu kurzweilig verblieben ist, :( gerade im ersten Band hätte ich mir gewünscht etwas mehr über Gaia und ihre Söhne zu erfahren, wie sie leben wer sie sind und wie sie die Welt mit ihren Fähigkeiten beehren. Leider war dies hier NOCH nicht der Fall.

Fand ich persönlich sehr schade, dennoch kann ich nicht sagen dass ich es nicht genossen habe. Ihre Fiktionen und Ideen sind lebendig und wirklich wundervoll und ich habe noch nichts vergleichbares gelesen, es war erfrischend mal wieder eine ganz neue Geschichte zu lesen.

 

Maya selbst ist noch mitten im Teenageralter und genau so ist auch ihr Charakterbild. Sie kennt zwar theoretisch den Ablauf des Ereignisses, welches auf sie zukommen soll, aber als sie dann wirklich auserwählt wird, ist sie natürlich verunsichtert. Im Verlauf der Geschichte merkt man dann auch zunehmend, dass sie noch sehr naiv ist und noch nicht sehr gefestigt im Charakter ist. Neugierde und impulsives Verhalten sind mitunter ihre Schwächen, welche sie in Ihrem Abenteuer in mehr als eine schwierige Situation bringen. Sie begeht einige schwerwiegende Fehler und muss dafür wirklich schreckliche Konsequenzen tragen, welche mich schon hin und wieder etwas wehmütig gestimmt haben.

Ich will nicht sagen, dass es jedem so gehen wird, davon bin ich leider nicht überzeugt, aber für mich Sensibelchen hat es sogar hier und da zu einem Tränchen gereicht :P

Allerdings glaube ich wurde in dem Roman etwas potential verschenkt … an bestimmten Stellen mehr Ausführungen hätten sicherlich auch emotional noch viel mehr aus dem Leser rauskitzeln können. Frau Wolf ist hin und wieder zu schnell über Ereignisse hinweg gerauscht, die ich gerne noch etwas genossen hätte.

Sie hat allerdings viele kleine Überraschungen mit eingebaut welche mich zum Schmunzeln gebracht haben, wie z.B. die Begleiter der Jahreszeitenbrüder, oder eben die Wächter.

Interressant fand ich auch ihre Darstellung der Zukunft, in der ihre Geschichte spielt. Ich will euch ja nicht zuviel verraten, weil die Bücher doch relativ schmal gehalten sind, aber soviel vorweg, sie weicht von dem Bild was sich durch viele Bücher und Filme als „Zukunft“ festgesetzt hat weit ab.

 

Fazit:

 

Eine erfrischende neue Geschichte, die sich hervorragend eignet um mal fix zwischen all den Fantasyreihen zu erholen. Es ist ein wirklich kurzes Buch und nimmt somit nicht viel Zeit in Anspruch und eignet sich auch prima um es gemeinsam mit Kindern, zwischen 9 und 12, zu lesen. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen Bänder lesen allein schon um zu sehen was mich evtl. noch mit den anderen drei Jahreszeiten erwartet und hoffe natürlich, dass sich einige meiner Fragen noch beantworten :)

Allerdings hat es ganz klare Schwächen und es gibt auf jeden Fall bessere Fantasygeschichten, welche aufregender und spannender sind. Ich persönlich hatte mir zum Glück nicht so viel erhofft, aber war dann dennoch etwas enttäuscht, weil das Buch noch so viel mehr hätte bieten können in meinen Augen

 

Kommen wir zu meiner Flatterfeen Bewertung dieses Auftaktswerk bekommt von mir geliebte 

 


für diese fantastische und tolle Idee mit einigen Emotionen und Überraschungen ☙

 

~Rezension von Alisea~

 

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